Schengener Abkommen in VWL leicht erklärt + Beispiel

Einfach erklärt:

Das Schengener Abkommen garantiert die ungehinderte Überquerung der Binnengrenzen im Schengen-Raum. Gleichzeitig haben die Mitgliedsländer detaillierte Regeln für die Verwaltung der Außengrenzen festgelegt. Das Schengener Abkommen sieht vor, dass zwischen den Mitgliedern des Abkommens keine Kontrolle über die Binnengrenzen besteht. Stattdessen konzentrieren sich die Mitgliedstaaten nur auf die Verwaltung der Außengrenzen. Der Schengen-Raum umfasst fast alle EU-Mitgliedstaaten und Länder wie Norwegen und die Schweiz.

Ausbildung und Entwicklung

1985 stimmten Deutschland, Frankreich und die drei Benelux-Länder zu, die Kontrolle an den Binnengrenzen schrittweise zu reduzieren. Die Unterzeichnung des zwischenstaatlichen Abkommens fand in Schengen (Luxemburg) statt. Im Jahr 1990 wurde das Schengener Übereinkommen, in dem die Mitgliedstaaten die Umsetzung umsetzen, in die Praxis umgesetzt. Nach und nach haben sich andere Länder der Vereinbarung angeschlossen.

Ein wichtiger Schritt war ein Amsterdamer Vertrags: Er führte die Bestimmungen der EU-Gesetzgebung ein. Das bedeutet nicht, dass alle Mitgliedstaaten Teil des Schengen-Raums sind: Großbritannien und Irland haben in den Verhandlungen über den Vertrag von Amsterdam 1997 ihre Freistellung fest gesetzt. Folglich beherrschen beide Länder ihre Grenzen alleine.

Ziel des Schengener Abkommens

Diese Vereinbarung ermöglicht es, dass die Grenzen nicht kontrolliert werden und somit eine Entlastung für alle Bürger der Mitgliedstaaten darstellen. Für die Wirtschaft hat es praktische Vorteile. Lkws mit Gütern können die Binnengrenzen seit dem Inkrafttreten schneller überschreiten und lange Schlangen gehören der Vergangenheit an. Dies macht den Transport vorhersehbar und reduziert die Kosten. Unternehmen konnten so auch neue Leute in den Nachbarländern gewinnen.

Leitideen des Schengen Abkommens:

Beseitigung der Kontrollen an den Binnengrenzen
Versicherung an den Außengrenzen des Schengen-Raums
Keine Hindernisse für Passagiere und Güter

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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