Schilderung für die Schule: „am Lagerfeuer“ – so gehts

Ein Lagerfeuer zu errichten scheint auf den ersten Blick sehr einfach. Dennoch gibt es einiges zu beachten, damit das Feuer nicht eskaliert, sondern Wärme spendet oder zum Grillen geeignet ist.

Der Ort

Um im vornherein größere Feuer als eigentlich geplant zu vermeiden, sollte man seine Feuerstelle nicht nahe gelegen von trockenen und brennbaren Materialen aufstellen. Durch den Funkenflug kann schnell ein Flächenbrand entstehen, den man hätte verhindern sollen.

Eine steinerne Unterfläche mit genügend Platz zum nächsten brennbaren Feld ist für gewöhnlich ideal.

Die Materialien

Um ein gescheites Feuer zu entzünden bedarf es eines guten Anzünders und lang brennbarem Holz. Zum Anzünden eignen sich Holzspäne, Papier, trockene Birkenrinde oder trockene Stöckchen. Es muss genug Hitze entstehen, damit man das anschließende Feuerholz gut entzünden kann.

Zum Feuerholz selbst eignen sich Holzscheite, die gut durchgetrocknet sind.

Wie schichtet man auf?

Da Feuer ohne ausreichend Sauerstoff wieder ausgeht, sollte man dafür sorgen, dass etwas Abstand zwischen Holzscheite und Boden ist. Dies geht, indem man zwei Holzscheite parallel zueinander und mit etwas Abstand als Basis nimmt und dann umgekehrt, im 90° Winkel zu der Basis, zwei weitere darauf legt. Die nächste Schicht sollte noch einmal wie die Basis sein. So erlangt man maximale Luftzufuhr.

In der Mitte des 3-4 Holzscheite hohen Holzturms legt man dann die Anzünder. Auf den Boden zerknülltes Zeitungspapier, darauf Holzspäne und auf diese etwas dickere Stöckchen, bis alles mit leicht zündbaren Material ausgefühlt ist.

Aber nicht pressen! Überall muss genug Sauerstoff zum Brennen herankommt.
Sinn des Ganzen ist, dass die leicht brennbaren Materialien unten die schwerer entflammbaren oben entzünden.

Das Anzünden

Am sinnvollsten ist es, an mehreren Stellen das Papier und die Späne anzuzünden. Ein wenig von der Seite zufächeln, damit mehr Luft daran gelangt, und bei Bedarf noch Anzünder nachlegen. Dies muss solange erfolgen, bis die größeren Holzstücke ebenfalls entflammt sind.

Danach muss man nur noch das Feuer durch regelmäßige Holzbeigabe am Leben erhalten.

Gefahrenvermeidung

Man sollte keine explosiven Stoffe ins Feuer werfen, Gas und Benzin sind trotz hilfreicher Stellung auch zu vermeiden. Kleine Kinder sollten nicht mit dem Feuer spielen oder sich zu nahe daran aufhalten.

Das Feuer wird auch nicht nur für eine Toilettenpause alleine gelassen. Ein Feuer sollte unter ständiger Beobachtung stehen.
Das Feuer beim Verlassen der Feuerstelle sorgfältig mit Wasser löschen. Damit glüht auch sicher nichts mehr und freilaufende Tiere werden nicht verletzt.

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