Schnittmenge in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Eine Schnittmenge

Eine Schnittmenge von 2 Mengen beinhaltet die Elemente, welche in der ersten Menge als aber auch in der zweiten Menge vorrätig sind.

Ein Beispiel

Ein Spieler setzt beim Roulette Spiel (mit den Zahlen 0 bis 36)
• auf die ersten Zahlen bis 12 sowie
• auf alle ungerade Zahlen (also die achtzehn Zahlen 1, 3, 5, 7, usw.).
Um nun eine Wahrscheinlichkeit zu berechnen, dass dieser Spieler mit seinen beiden Einsätzen gewinnt, ist zuerst eine Schnittmenge zu bilden.
Die Menge von den ersten 12 Zahlen sei nun A = {1 bis 12}.
Die Menge von den ungeraden Zahlen sei nun B = {1, 3, 5, bis 31, 33, 35}.
Die Schnittmenge A
von der Menge A und der Menge B sind {1, 3, 5, 7, 9, 11}, die 6 Zahlen sind in jeweils beiden Mengen A und B enthalten, deshalb gewinnt ein Spieler bei diesen Zahlen bei beiden Einsätzen.
Eine Bildung einer Schnittmenge ist hier ein erster Schritt, um eine Wahrscheinlichkeit für den zweifachen Gewinn ausrechnen zu können. Von den insgesamt 37 möglichen Zahlen von einem Roulettelauf, sind die ermittelten 6 Zahlen einer Schnittmenge sogenannte Zweifachgewinnzahlen, für einen Spieler, ist eine Wahrscheinlichkeit entsprechend 6/37 (also ca. 16 %).

Alternativer Begriff: Durchschnittsmenge.

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Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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