Serviettenkleber selber machen – Anleitung & Tipps

Serviettenkleber selber machen

Nicht nur zum Anfertigen von Bastelarbeiten wird meistens Kleber benötigt. Viele greifen dabei auf künstlichen Flüssigkleber oder Klebestifte aus dem Laden zurück. Neben diesen herkömmlichen Sorten gibt es zudem Varianten, die sich ohne großen Aufwand selbst herstellen lassen. Ihr Effekt ist genau derselbe. Wie es funktioniert und woraus selbst gemachter Serviettenkleber besteht, wird in den folgenden Rubriken erläutert. Die Anleitung schließt mit hilfreichen Ratschlägen ab.

Serviettenkleber selber machen – Anleitung:

Serviettenkleber wird verwendet, um Gegenstände mithilfe der Serviettentechnik zu verzieren. Dünne Schichten von Serviettenmotiven werden auf Porzellan oder Stein gelegt, anschließend trägt man den Kleber auf. Auf diese Weise werden die Serviettenstücke fixiert, gleichzeitig erhalten sie einen ansprechenden Glanz.

Selbst hergestellter Serviettenkleber ist von seiner Zusammensetzung her nicht nur umweltschonender, sondern auch eine durchaus kostengünstige Alternative. Darüber hinaus sind nur wenige ‘Zutaten’ erforderlich.

Für den Serviettenkleber wird gebraucht:

  • Kleister für Tapeten
  • Wasser
  • klarer Lack
  • Leim für Holz
  • eine Tasse zum Abmessen
  • einen Holzlöffel
  • fest verschließbare Schüssel als Aufbewahrung

Zunächst wird mit etwas Wasser eine Tassenmenge Kleister angerührt. Bei diesem Schritt dienen die Mengenangaben als Orientierungshilfe. Der fertige Tapetenkleister wird in die Schüssel umgefüllt. Anschließend die Tasse mit heißem Wasser ausspülen, abtrocknen und so viel Leim hineingeben, sodass sie zur Hälfe angefüllt ist. Beide Komponenten sind schließlich miteinander zu vermengen. Am Ende liegt ein streichfähiger Serviettenkleber aus eigener Anfertigung vor, an dem die Servietten fest haften. Mit dem Lack wird der mit Serviettenteilen bestückte Gegenstand besprüht, er lässt sich allerdings als Ergänzung verwenden und stellt keine Notwendigkeit dar.

Tipps für das Selbermachen:

  • Nicht jeder Serviettenkleber eignet sich für alle Oberflächen. Daher sollte nur die Menge an Kleber hergestellt werden, die tatsächlich gebraucht wird. Im Vorfeld bitte genau prüfen, welche Fläche mit Serviettenteilen bestückt werden soll.
  • Für einen gelungenen Kleber sind die Mengenangaben ebenfalls ausschlaggebend. An ihnen sollte man sich immer orientieren. Dann fällt das Endergebnis auch wirklich so aus wie gewünscht. Überdies ist die Masse zum Schluss nochmals gründlich durchzurühren. Fällt sie zu dickflüssig aus, kann etwas Wasser hinzugefügt werden. Wenn sie nicht kleben bleibt, wird sie mit Kleisterpulver gestreckt.
  • Um die Optik des fertig beklebten Gegenstandes zusätzlich aufzuwerten, können die Serviettenteile anstelle von Klarlack auch mit einer klaren Lasur bestrichen werden. Sie ist in Bastelläden oder Baumärkten erhältlich. Auf die noch etwas feuchte Fläche können glitzernde Sterne, Strasssteine sowie silbernes/goldenes Pulver ausgestreut werden. Diese Bestandteile sind ebenfalls in Fachgeschäften zu finden.
  • Übrig gebliebene Reste vom Kleber lassen sich in einer Dose aufbewahren. Hier bitte darauf Acht geben, dass sie fest verschlossen werden kann. Andernfalls könnten Einflüsse von außen den Serviettenkleber in Mitleidenschaft ziehen.

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