Sichteinlagen in BWL leicht erklärt + Beispiel

Was sind Sichteinlagen?

In der Regel sind Sichteinlagen im Kreditwesen eine Bezeichnung für Bankguthaben. Für diese ist keine Laufzeit beziehungsweise eine Kündigungsfrist innerhalb eines Monats geregelt. Oft treten diese in Form von Beträgen auf Girokonten oder Tagesgeldkonten.
Die Kunden der jeweiligen Bank, welche die Inhaber der Sichteinlagen sind, können so über die Gelder verfügen, ohne dass sie mit einer entsprechenden Kündigungsfrist diese kündigen müssen.

Zweck und Bedeutung

Vor allem für den Zahlungszweckverkehr kommen Sichteinlagen zum Einsatz auf Grund ihrer Disponibilität. Allerdings sind sie für die Geldanlage ungeeignet, da die Verzinsung hier sehr ungünstig verläuft. Weiterhin reduzieren Sichteinlagen die Bargeldhaltung und schließlich auch das Risiko des Verlustes, wie Verlieren oder Diebstähle.
Nach einer Studie werden circa 47% der in Deutschland an einem Poit of Sale getätigten Umsätze ohne Bargeld vorgenommen

Sichteinlagen nutzen Bankkunden nutzen die Sichteinlagen beispielsweise für um Überweisungen zu tätigen oder für eine Scheckausstellung, Im Normalfall ist das Verzinsen dabei eher gering oder Null, denn die Sichteinlagen haben nicht den Zeck für (längerfristige) Geldanlagen getätigt zu werden.

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