Simfy: kostenloser Musik-Stream im Internet (Review)

Simfy LogoMomentan häufen sich fast täglich die Nachrichten, dass neue Musik-Streaming-Dienste bald auf den deutschen Markt kommen sollen und ich habe bei mir im Blog noch keinen einzigen von diesen Diensten, bis auf Napster so richtig vorgestellt. Aus diesem Grund fange ich mit dem bekanntesten und größten deutschen Musik-Stream-Dienst an, den man auch kostenlos hören kann: Simfy !

In diesem Artikel möchte ich eine kleine Fassung eines sogenannten Reviews von Simfy erstellen. Dabei dokumentiere ich, wie ich den kostenlosen Musikdienst bei mir installiert und benutzt habe und sage schließlich auch meine Meinung zu dem Dienst, indem ich ihn mit anderen Konkurrenten vergleiche.

Um Simfy nutzen zu können, muss man sich den Player dieser Software kostenlos runterladen. Diesen Player kann man auf der Homepage von Simfy herunterladen. Ihn gibt es nicht nur für den PC, sondern auch für folgende Geräte:

  • Ipad
  • Iphone/Ipod
  • Android
  • BlackBerry
Den eigenen Angaben nach soll Simfy ca. 13 Millionen Songs anbieten. Das Anhören der Songs ist auf Simfy kostenlos und legal. Für den Download eines Songs muss man Geld bezahlen. Das kostenlose Anhören von Musik hat aber auch eine Obergrenze und diese liegt laut der Homepage von Simfy bei 20 Stunden im Monat. Laut anderen Quellen soll der Dienst bald auf 5 Stunden im Monat beschränkt werden.

Installation und los gehts !

Ich lade mir nur die Version für mein Laptop gratis runter und installiere die Software. Bei der Installation fällt mir auf, dass der Dienst auch zusätzlich noch „Adobe AIR“ benötigt, was eine Art „moderne Flash“ ist. Um den Dienst und den Player nach der Installation nutzen zu können, muss man sich kostenlos registrieren. Das geht direkt über die installierte Software. Nach der Registrierung kann ich mich einloggen und sehe folgendes Bild:
Player von Simfy
Alles ist direkt und sehr einfach erklärt und man versteht auf Anhieb, wo man was finden kann. Als erstes entscheide ich mich dafür auf „Entdecken“ links oben im Menü zu klicken und dort wird mir direkt das neueste Album „Talk that Talk“ von Rihanna angeboten. Darauf

Album Rihanna

klicke ich und kann mir kostenlos das ganze Album von Rihana anhören.
Wenn ich nochmal auf „Entdecken“ klicke, dann merke ich schnell, dass man hier zwischen 7 verschiedenen Bereichen wählen kann:
  • Neu auf simfy
  • Rock & Pop
  • Charts & Tipps
  • Hip Hop & Soul
  • Dance & Elektro
  • Indie & Alternative
  • Schlager & Volksmusik

Zu wenige Playlisten auf simfy

Sobald man auf einen der verschiedenen Musikbereiche klickt werden einem oben ca. 6 bestimmte Musiker groß angeboten. Danach werden einige Alben, Playlists und schließlich auch noch einige einzelne Songs aufgelistet. Dabei werden pro Bereich nur 6 Playlists angeboten, von denen einige zwar auch ganz gut sind – insgesamt sind es aber meiner Meinung nach viel zu wenige Playlists. Weitere fertige Playlists finde ich in dem System nicht und um eigene Playlists zu erstellen, die am besten aus mehrere 100 Songs bestehen sollen, fehlt mir die Zeit und die Lust. Als Premium-Nutzer von Simfy wäre ich ziemlich enttäuscht, wenn ich für einen Service Geld bezahlen müsste und mir dann meine Playlisten auch immer selbst zusammenstellen müsste.
Die Suche von Simfy ist perfekt und man kann nichts dagegen sagen. Wenn man zum Beispiel einen Künstler in die Suche eingibt, dann kann man anschließend auch auswählen ob nur einzelne Songs oder ganze Alben des Künstlers angezeigt werden sollen.
Jeden einzelnen Song, den man jemals findet oder empfohlen bekommt und anhört kann man zu seinen Favoriten hinzufügen. Dazu gibt es bei jedem Song die Funktion den Song über Facebook oder über Twitter zu posten.
Schließlich gibt es auf simfy noch den Bereich „Radio“, was etwas an last.fm erinnert. In diesem Bereich kann man einige Künstlernamen eingeben und man bekommt Songs von diesen Künstlern gespielt. Außerdem kann man auch einfach ganze Musikrichtungen zum Radio hinzufügen und es werden bestimmte Songs in die Playlist im Radio hinzugefügt, die der Musikrichtung entsprechen. Leider fehlt aber die Funktion des „Bannens“ oder des „Liebens“ wie auf Last.fm, mit der man zeigen kann, welche Songs man öfter hören will und welche nicht.
Alles in allem kann ich mich nicht so sehr über simfy beschweren, aber ich bin auch nicht begeistert von dem Service. Vielleicht werde ich ab und zu nochmal den Player anmachen und einige aktuelle Alben von Musikern durchhören. Dauerhaft und täglich werde ich den Dienst aber nicht benutzen.