Sind Brezeln vegan? + veganes Rezept zum Nachbacken

Sind Brezeln vegan

Was in dem leckeren Gebäck wirklich drin ist, plus veganes Rezept zum Nachbacken

Laugengebäck duftet nicht nur himmlisch, es schmeckt auch richtig gut. Doch viele Veganer stellen sich die Frage, ob sie leckere Brezeln überhaupt essen können. Schließlich verstecken sich in vielen Lebensmitteln tierische Zusatzstoffe.

Die Frage, ob Laugenbrezeln vegan sind, ist nicht unberechtigt. Nicht jede Brezel vom Bäcker kommt ohne tierische Produkte aus. Je nach Region und Hersteller kann Schweineschmalz in dem Gebäck enthalten sein. Ein fataler Biss für Veganer. In der Regel wird eine Brezel aus Mehl, Wasser, Salz und Hefe zum Gären sowie Natron für die Lauge hergestellt. Schweineschmalz kommt oft dann zum Einsatz, wenn der Teig schnell weiterverarbeitet werden muss.

Dies kann auch bei der maschinellen Fertigung der Fall sein. Dank des Schmalzes bleibt das Gebäck schön fluffig. Viele Bäcker haben dem tierischen Zusatz jedoch abgeschworen und nehmen Butter oder pflanzliches Fett. Ist Butter in der Brezel, kann sie ein Veganer immer noch nicht guten Gewissens essen. Doch wie erkenne ich als Käufer eigentlich, dass meine leckere Brezel nicht veggie ist?

Nicht jeder Verkäufer weiß stets, was in seiner Backware in der Theke enthalten ist. Nachfragen kann man aber trotzdem. Denn oft gibt es eine Zutatenliste, falls Käufer allergisch reagieren. Diese gibt Aufschluss, ob Butter oder Schweineschmalz mit verbacken wurden. Vorreiter kennzeichnen Laugengebäck auch mit einem “V” oder anderen Siegel.

Wer gänzlich sicher sein will, sollte seine Laugenbrezel einfach selber backen. Himmlisch! Hier gibt es ein veganes Rezept mit palmölfreier Pflanzenmargarine.

Die Zutaten für die vegane Brezel:

  • 500 Gramm Mehl
  • Packung Trockenhefe
  • 350 ml Pflanzenmilch
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 1,5 Liter Wasser
  • 3 EL Kaisernatron
  • Kerne zum Bestreuen

Hefe, Mehl, Zucker und Salz vermischen und die etwas warme pflanzliche Milch dazugeben. Möglich ist hier Hafermilch. Alle Zutaten zu einem Teig kneten, ob mit der Hand oder Maschine ist dabei völlig egal. Für 45 Minuten ruht der Teig zugedeckt. Nach Ablauf der Zeit, den Teig noch einmal durchkneten. Danach kann er in gleich schwere Stücke geschnitten werden (bis zu 10).

Nun geht es an das Formen. Aus den Teigstücken eine “Wurst” mit den Händen formen. An den Enden kann der Teig etwas dünner sein, in der Mitte dicker. Nur so gelingt die typische Brezelform. Sind alle Brezeln geformt, kommt das Natron ins Spiel, welches im Wassertopf erhitzt wird. Die Lauge muss kochen, bevor die Brezeln hinein gegeben werden. Doch Obacht: Nicht zu lange baden, denn die Brezeln brauchen nur circa 30 Sekunden im Laugenbad. Im Anschluss kann das Gebäck mit Körnern oder Salz bestreut werden. Bei 160 Grad Umluft backen die leckeren “Brezn” für 20 Minuten.

Guten Appetit!

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