Singen: Lockerungs- und Stimmübungen

Singen Singen: Lockerungs- und StimmübungenFür all jene, die ihre gesanglichen Talente gerne verbessern möchten oder auch professionell singen lernen möchten, sind Übungen für die Stimme von großer Hilfe. Auch die Lockerungsübungen sind wichtig. Diese dienen dazu, dass der Gesang nicht gepresst oder in falschen Tönen herausgegeben wird.

Zuerst einmal diverse Lockerungsübungen:

Als erstes einmal, sollte sich der Körper in einer entspannten Lage befinden. Nicht verkrampft oder aufgeregt. Es ist daher besser, die ersten Übungen alleine zu machen, da Publikum die Nervosität nur verstärkt.
Beginnen wir mit dem Kopf. Entspannt den Kopf kreisen lassen und dabei bereits Konzentration aufbauen.
Immer erneut nach rechts und links kreisen lassen.
Dann die Arme abwechselnd nach vorne und hinten kreisen lassen. Anschließend beide Arme zusammen kreisen lassen. Nicht verkrampft, sondern ganz locker. Auch die Schultern langsam warm machen und kreisen lassen.
Ein paar Mal in die Hände klatschen und anschließend den Oberkörper und die Arme ausschütteln.

Ganz unten ist noch ein hilfreiches Video, in dem etwas zu der Atmung und zur Aufwärmung der Stimme gesagt wird.

Beginnen wir nun mit den Stimmübungen:

Zu aller erst einmal: Laut Gähnen und Seufzen, und alle Gliedmaßen entspannt nach außen strecken.
Nun kommt die Affentrommel: Diese ist wichtig für die Lunge. Mit den Handflächen auf den Brustkorb trommeln.
Wichtig: Jeden Huster auf jeden Fall zulassen. Sonst verstopft er den Gesangsweg.
Beim Ausatmen nun immer wieder hüpfende Töne „a, e, i, o, u,“ wiederholen. Diese Wortlaute nicht nur kurz sprechen, sondern auch ausweiten wie

  • „aaaaaaaahhhh“,
  • eeeeeeeehhhhhh,
  • iiiiiiiihhhhh,
  • oooooohhhh,
  • uuuuuhhhhh“ um die Stimme warm zu machen.

Danach sämtliche Wortlaute mit der Endung „ng“ wiederholen.
In einer lockeren Position die Arme anheben und und beim Ausatmen ein langes „S“ sprechen. Während man sich räkelt und anschließend wieder streckt erneut die beiden Begriffe „wam“ und „wom“ wiederholt sprechen.
Entspannt den Kopf abwechselnd nach vorne und hinten beugen und immer wieder ein warmes und langes „O“ sagen.
Zwischendurch immer mal wieder Gähnen. Das weitet die Mundhöhle und verschafft Lockerung.
Immer ein Standbein wählen, auf dem das Gesicht verlagert ist. Dieses jedoch nach ein paar Minuten wechseln.
Die Zunge im Mund kreisen lassen, damit diese für verschiedene Töne und Laute flexibel wird.
Nun immer wiederholt die Worte „mu-nung, mo-nong, mi-ning, me-neng, ma-nang“ sprechen. Die Lautstärke und die Höhe der Oktaven am besten immer wieder wechseln. Mal höher und mal tiefer versuchen.
Dabei nicht vergessen entspannt zu bleiben.
Nun versuchen wir den Bienenlaut. „Mmmmmm“ während langsamen Ein- und Ausatmen wiederholt summen.
Nun steigern wir die Oktaven. „Hah, hah, hah, hah, hah, hah, hah, hah“. Jeses „Hah, ist nun eine Stimmlage. Wir beginnen mit einem dunklen „Hah“, welches ein c Tonleiter wiedergeben soll. Bei jedem „Hah“, um eine Oktave höher werden. Bis es wie c d e f g a h c klingt. Bei dieser Übung am besten durch ein Instrument inspirieren lassen. Diese Übung setzt ein gewisses vertrautes Verhältnis zu Noten voraus. Aber da kann sich jeder drauf arbeiten.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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