Sofortkredit Vergleich 2017 – Günstigste Anbieter

Das Leben ist unvorhersehbar. Dringende Reparaturen, ungeplante Ausgaben für Neuanschaffungen oder ein Umzug, der wegen einer neuen Arbeitsstelle im Raum steht, all diese Dinge können auf eine Person zukommen und sie haben eines gemeinsam: In der Regel kosten sie eine Menge Geld. Somit kann es dringend erforderlich sein, schnell zu Geld zu kommen, dass man gerade nicht über hat. Daher ist ein Sofortkredit eine ideale Möglichkeit, sich diesen Spielraum zu verschaffen. Die Beantragung ist schnell und einfach und die Zusage erfolgt – wie es der Name schon verrät – in der Regel sofort. Doch es gibt einiges zu beachten, denn nicht nur die Konditionen können von Anbieter zu Anbieter variieren, auch die Höhe des Kredites und viele weitere Punkte wie zum Beispiel die Zinsen, müssen zu den eigenen Bedürfnissen passen. Daher lohnt es sich definitiv, die Angebote zu vergleichen.

Auf welche Weise kann ein Sofortkredit aufgenommen werden

Im Grunde gibt es bei einem Sofortkredit zwei Möglichkeiten. Zum einen kann dieser über eine reguläre Bank angefragt werden, zum Anderen steht aber auch die Möglichkeit im Raum, sich ein solches Darlehen von privat zu beschaffen.

Sofortkredit von der Bank

Bei einem Sofortkredit von der Bank läuft alles wie bei einem normalen Kredit auch. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die Zusage sofort erfolgt. Daher werden in der Regel solche Kredite auch direkt über das Internet vergeben, denn im automatischen Beantragungsprozess wird umgehend die Bonität bei einer Auskunftstei wie der Schufa abgefragt. Auf Basis dieser Daten, zusammen mit den online eingereichten Unterlagen, kann dann innerhalb von Minuten eine Entscheidung über das Kreditersuchen getroffen werden. Diese Methode ist erst mit dem Internet probat geworden, denn vorher waren derart kurze Verarbeitungswege einfach undenkbar.

Sofortkredit von privat

Ein Sofortkredit von privat kann über sogenannte Kreditbörsen aufgenommen werden. Hierbei muss der Kreditnehmer sein ersuchen unter der entsprechenden Rubrik auf der jeweiligen Plattform einstellen. Die Angebotsabgabe erfolgt dann aber nicht über Tage hinweg, sondern sofort, was eine sehr schnelle Zusage erlaubt. Allerdings wird das Geld nicht direkt von einer Privatperson zu einer anderen überwiesen. Auch hier steht eine Bank im Hintergrund, die die Transaktionen absichert und somit dem Anleger, als auch dem Kunden ein hohes Maß an Sicherheit garantiert. Somit ist klar, dass auch in diesem Fall die Schufa geprüft wird.

Ausschluss von Gewerbekunden

Bei einem Sofortkredit sind in der Regel Gewerbetreibende ausgeschlossen. Der Kredit kann nur von Privatpersonen aufgenommen, denn Selbstständige oder andere Gewerbetreibende müssen deutlich mehr Unterlagen beibringen, um sich für ein Darlehen zu qualifizieren. Daher kann die Prüfung nicht in kurzer Zeit erfolgen, denn auch durch die unregelmäßigen Einnahmen, entsteht eine zusätzliche Unsicherheit für die vergebende Bank. Das gleiche trifft auch für größere Unternehmen zu, wenn diese einen Unternehmenskredit beantragen wollen. Hierfür gibt es bei den meisten Anbietern entsprechende Kreditofferten, die zu diesem Zweck genutzt werden können.

Zinsen, Laufzeiten und Konditionen

Kredite werden bei allen Anbietern zu bestimmten Zinsen mit unterschiedlichen Konditionen vergeben. Daher heißt es, diese im Vorfeld genau zu prüfen und dies im speziellen bei einem Sofortkredit. Hier können die Konditionen sich sehr stark unterscheiden und es gilt unbedingt, die Zinsen im Auge zu behalten. In diesem Fall kann es sich lohnen einen Kreditrechner zu benutzen, um verschiedene Vorgaben im Vorfeld genau zu prüfen. Doch gehört noch weit mehr dazu, als nur den Zinssatz zu kennen.

Die Zinsen – Eine wichtige Rechnung

Das Wichtigste bei einem Kredit sind die Zinsen. Diese bestimmten maßgeblich, wie teuer ein Darlehen über die gesamte Laufzeit wird. Daher empfiehlt es sich natürlich, das Angebot mit dem niedrigst möglichen Zinssatz zu wählen. Um diesen zu finden, kann ein Kreditrechner genutzt werden, denn dieser gibt die Werte für unterschiedliche Zinssätze aus. Anhand des folgenden Beispiels kann jeder für sich selbst auch per Hand ermitteln, was ihn ein Kredit an Zinsen kosten wird.

Wer einen Sofortkredit von 2.000 Euro benötigt und dabei einem Zinssatz von 1,5 Prozent erhält, muss bei den entsprechenden Laufzeiten folgende Zinsen einkalkulieren:

Betrag – – – – Zinssatz – – – -Zins/mon. – – – -Zins/ges. – – – – Laufzeit – – – – Raten
2.000 EUR- – 1,5 Prozent- – 30,00 EUR – – – 720,00 EUR- – – 24 Monate- – – 113,33 EUR
2.000 EUR- – 1,5 Prozent- – 30,00 EUR – – – 1080,00 EUR – – 36 Monate- – – 85,55 EUR
2.000 EUR- – 1,5 Prozent- – 30,00 EUR – – – 1440,00 EUR – – 48 Monate- – – 71,66 EUR
2.000 EUR- – 1,5 Prozent- – 30,00 EUR – – – 3600,00 EUR – – 120 Monate – – 46,66 EUR

Diese Beispielrechnungen zeigen deutlich, dass sich ein Kredit mit längerer Laufzeit stark verteuert, wenngleich die Raten fallen. Daher sollte man sich in erster Linie über seine eigene Finanzkraft im klaren sein. Wer genötigt ist die längste Laufzeit zu wählen, muss sich Fragen, ob er den Kredit tatsächlich aufnehmen sollte. In der Regel empfiehlt es sich also immer, das Darlehen mit der kürzesten Laufzeit zu beantragen, sofern die eigenen Finanzen es zulassen. Zudem sollte die oben aufgeführte Rechnung mit verschiedenen Zinssätzen durchgeführt werden.

Da bei einem Sofortkredit in der Regel nicht über die Zinsen verhandelt werden kann, müssen die finanziellen Verhältnisse über die gesamte Laufzeit hinweg geplant werden. Der Kredit wird zu den Konditionen vergeben, wie sie im Angebot festgehalten sind. Somit empfiehlt es sich auch hier, ein Darlehen zu suchen, dass sich im Zinssatz möglichst dynamisch an die Veränderungen am Markt anpassen kann. Ein Festzinssatz ist somit nicht immer die beste Wahl. Sollte dieser einmal beträchtlich fallen, empfiehlt es sich, den Ansprechpartner bei der Bank oder beim Anbieter sofort nach Zinserleichterungen zu fragen.

Laufzeiten anpassbar gestalten

Auch die Laufzeiten werden bei einem Sofortkredit zu den Bedingungen gegeben, wie sie Angebot oder bei der Auswahl im Online-System festgelegt wurden. Allerdings heißt dies nicht, dass diese starr und unveränderlich sind. Zum einen sollte in den AGB genau geprüft werden, ob es ein Sondertilgungsrecht gibt. Dieses erlaubt es, den die Summe schon früher zurückzuzahlen oder das eine Vorfälligkeitsentschädigung aufgebracht werden muss.

Zum Anderen können die Laufzeiten auch nachdem der Kredit bereits aufgenommen wurde, noch einmal angepasst werden, wenn es die Situation erfordert. Haben sich die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geändert, dann sollte die Möglichkeit bestehen, die Laufzeit nach oben oder unten zu korrigieren. Gerade bei einem Sofortkredit, bei dem eine zum Teil auch recht hohe Summe vergeben wird, ist eine derartige Anpassungsfähigkeit von enormer Bedeutung.

Konditionen die vom Kreditnehmer erfüllt werden müssen

Der Kreditnehmer muss bei der Bank aber auch bei Privatpersonen bestimmte Konditionen erfüllen, bevor er in den Kreditvertrag genehmigt erhält. So muss jeder Kreditnehmer mindestens 18 Jahre alt sein und einen festen Hauptwohnsitz in Deutschland haben. Zudem muss er voll geschäftsfähig sein, was aber nur selten gesondert geprüft wird.

Die Bonität spielt hierbei natürlich eine wichtige Rolle. Je mehr Geld beantragt wird, desto besser muss diese ausfallen, damit ein Darlehen aufgenommen werden kann. Dies bedeutet, dass in erster Linie die Schufa frei von negativen Einträgen sein muss. Hier dürfen zudem keine eidesstattlichen Versicherungen, Haftbefehle oder Insolvenzen vermerkt sein. Da bei einem Sofortkredit diese Abfrage schon während des Antragsprozesses durchgeführt wird, kann somit eine Zu- oder Absage sofort erfolgen.

Allerdings ist dies noch nicht alles, was der Kreditnehmer bei einem Sofortkredit in puncto Bonität beachten muss. Bei hohen Beträgen kann es vorkommen, dass noch Nachweise über entsprechende Sicherheiten geführt werden. Hierbei kann es sich um einen Auszug aus dem Grundbuch handeln, wenn zum Beispiel eine Immobilie beliehen werden soll, oder aber um einen KFZ-Brief, wenn ein Fahrzeug als Sicherheit Verwendung findet. Auch Schmuck und andere Wertgegenstände können diesen Zweck erfüllen. In jedem Fall muss ein monatlich festes Einkommen nachgewiesen werden.

Unterlagen und Beantragung – Der Weg zum Sofortkredit

Selbstverständlich müssen auch für einen Sofortkredit diverse Unterlagen beigebracht werden, um die gemachten Angaben zu bestätigen. Auch der Antragsprozess muss verstanden werden, damit nicht Fehler geschehen, die einer potenziellen Auszahlung im Wege stehen könnten. Was es hier zu beachten gilt und warum eine positive Zusage auf der Website nicht gleich die Auszahlung des Geldes bedeutet, kann hier nachgelesen werden.

Diese Unterlagen werden benötigt

Wie für jeden anderen Kredit auch, müssen bei einem Sofortkredit entsprechende Nachweise geführt werden. Der Unterschied besteht allein darin, dass die Prüfung der Informationen sehr schnell erfolgt. Vorsicht Falle:

Die sofortige Zusage im Online-Bereich ist noch kein verbindlicher Vertrag. Anhand der vom Kreditnehmer gemachten Angaben – sofern keine Einträge in der Schufa vorliegen – wird die Kreditwürdigkeit berechnet. Diese müssen aber anhand der Dokumente nachvollziehbar sein. Sollten hier Abweichungen auftreten oder die Bank aufgrund der monatlichen Belastungen des Kunden zu dem Schluss kommen, dass dieser die Tilgung des Kredites nicht Leisten kann, kann der Antrag immer noch abgelehnt werden. Allein die Zusage auf der Website des Anbieters, bedeutet also noch lange nicht die tatsächliche Auszahlung des Geldes.

Wichtig ist, dass ein gültiger und unterschriebener unbefristeter Arbeitsvertrag vorliegt. In einigen Fällen, etwa wenn nur sehr kleine Summen geliehen werden, kann dieser auch eine Befristung besitzen, sofern diese nicht die Laufzeit des Kredites übersteigt. Zudem müssen Kontoauszüge eingereicht werden, die den Eingang des Geldes bestätigen. Diese können für gewöhnlich in einem Online-Bereich hochgeladen werden, wo sie umgehend von Mittarbeitern geprüft werden. In einigen Fällen kann auch eine Haushaltsrechnung erforderlich werden, um die angegebene Adresse des Kunden zu bestätigen. Auch die Kopie des gültigen Personalausweises darf nicht vergessen werden.

So wird ein Sofortkredit beantragt

Im Grunde gibt es zwei Wege einen Sofortkredit zu beantragen. In der Theorie könnte jeder zu seiner Hausbank gehen und dort entsprechend eine Anfrage vor Ort stellen. Diese könnte dann umgehend beantwortet werden. Sollten zudem alle Unterlagen vorliegen, steht meist einer sehr schnelle Auszahlung auch nichts im Wege.

Der gängige Weg ist heute aber über das Internet. Hier kann auf den Plattformen der Banken eine Anfrage über ein Online-Formular gestellt werden. Im Grunde setzt sich dieses Verfahren aus drei Teilen zusammen.

Im ersten Schritt macht der User alle Angaben zu Person, zu seinen wirtschaftlichen Verhältnissen und zu seinem Kreditwunsch. Hier kann meist auch die Laufzeit frei bestimmt werden. Im nächsten Schritt werden die Daten abgesendet und vom System die Bonität und die Schufa geprüft. Liegen hier negative Merkmale vor, wird die Kreditanfrage sofort abgelehnt. Ist alles in Ordnung, dann erhält der Kunde eine positive Bestätigung.

Im letzten Schritt werden nun meist die Zugangsdaten zu einem persönlichen Online-Bereich angelegt oder versendet. Hier kann der Kunde jetzt alle erforderlichen Daten und Dokumente hochladen. Anhand dieser erfolgt die Bearbeitung in kürzester Zeit, sodass eine Auszahlung des Geldes innerhalb der nächsten zwei Tage von statten geht.

All dies ist aber nur dann der Fall, wenn der Nutzer alle Dokumente zur Verfügung hat. Je länger man braucht um diese beizubringen, desto weiter verzögert sich auch die Auszahlung des Geldes. Daher sollten die Dokumente im Vorfeld vorbereitet werden.

Beantragung von Privat

Auch bei einem Sofortkredit von privat verläuft der Antrag auf ähnliche Weise. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Bonität – nicht aber die Schufa – nach etwas anderen Kriterien geprüft wird. Hier kommt meist noch ein interner Punktescore zum Tragen, der nach Gesichtspunkten des jeweiligen Anbieters entwickelt wurde. Allerdings gilt für die Schufa das gleiche Prinzip wie bei jeder Bank – liegen negative Merkmale vor, wird ein Kredit nicht vergeben.

Die Beantragung eines Sofortkredites von privat erfolgt in der Regel über einen Kreditvermittler. Dieser prüft die Konditionen tausender Anbieter mittels verschiedener Suchkriterien und erstellt somit eine passende Offerte. Besonders im Fokus liegen dabei die Kreditbörsen, denn hier lassen sich auch sehr große Summe auf diesem Wege finanzieren.

Das sollte beachtet werden

Einen Sofortkredit aufzunehmen bedeutet aber noch mehr, als nur die Zinsen zu beachten und sich über Laufzeiten im Klaren zu sein. Unzählige Faktoren spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle, die dann auch vom Kreditnehmer bedacht werden müssen. Diese sollen hier übersichtlich zusammengefasst werden, damit sich der Interessent auf alle Eventualitäten einstellen kann.

Persönliche Verhältnisse prüfen

An erster Stelle steht immer die Frage, wie viel Kredit kann ich mit leisten. Die Antwort darauf ergibt die Gesamtsumme, die als Darlehen in Anspruch genommen werden kann. Doch gerade in diesem Punkt überschätzen sich viele Menschen sehr stark, denn erscheint die Situation auf einer Seite noch als positiv, kann sie bei der Abzahlung der Summe schnell zu einem Problem werden.

Daher müssen unbedingt die Einnahmen und die Ausgaben beachtet werden. Hierbei sollte das Einkommen der gesamten Familie in die Waagschale geworfen werden. So kann es sich dann auch empfehlen, den Partner bei einem Sofortkredit als Zweikreditnehmer eintragen zu lassen. Dies erhöht die Chancen auf eine Vergabe ungemein. Doch auch nur dann, wenn unterm Strich ausreichende Mittel übrig bleiben.

Wer beispielsweise einen Sofortkredit über 5.000 Euro zu einem Zinssatz von 1,8 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten aufnehmen will, der muss schon einiges leisten, um die Verpflichtungen auch zu erfüllen. Schließlich ergibt sich eine monatliche Rate in Höhe von rund 298 Euro. Diese 300 Euro müssen aber erst einmal aufgebracht werden. Besteht ein monatliches Einkommen von rund 3.200 Euro, muss von diesem noch die Mieter sowie alle anderen Nebenkosten abgerechnet werden. Erst die am Ende dieser Rechnung stehende Zahl zeigt dann, ob man sich diesen Kredit wirklich leisten kann. Eine weitere Möglichkeit wäre hier die Laufzeit zu erhöhen, um die Rate zu reduzieren. Allerdings steigen die Kosten dann doch erheblich, sodass sich immer die Frage stellt, ob ein Sofortkredit wirklich nötig ist.

Bei Verzug drohen schwere Konsequenzen

Wer mit den Raten in Verzug gerät muss mit schweren Konsequenzen für seine Bonität rechnen. Ein Sofortkredit wird im Eilverfahren vergebe. Dies bedeutet, dass allein die Angaben und Dokumente des Kunden so wie seine Bonität über die Auszahlung entscheiden. Kann der Kredit nicht getilgt werden, dann besteht in der Regel keine weitere Möglichkeit, an schnelles Geld zu gelangen.

Sofortkredite werden zu diesen Konditionen dann überhaupt nicht mehr vergeben und auch andere Kreditformen sind häufig nicht mehr möglich, denn Schulden bei einem Sofortkredit werden viel schwerer gewichtet. Schließlich hat eine Bank ihr ganzes Vertrauen in einem vermeintlich zahlungskräftigen Kunden gesetzt.

Dies kann unter Umständen auch dazu führen, dass bereits bestehende Verpflichtungen von Seiten der Banken gekündigt oder die Konditionen geändert werden. Sollte also der Verdacht bestehen, dass man in Verzug gerät, sollte sofort mit der Bank gesprochen werden, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Nur so können schwerwiegende Einschnitte vermieden werden.

Vertragsbedingungen und AGB

Viele Details bei Krediten verbergen sich im sogenannten Kleingedruckten. In einigen Fällen können hier versteckte Kosten anfallen, die auf den ersten Blick gar nicht zu Tage treten.

So gilt die erste Aufmerksamkeit dem Widerrufsrecht. Bereits in der Vergangenheit zeigte sich, dass viele dieser Passagen einfach nicht korrekt formuliert wurden. Auf wesentliche Umstände und Sachverhalte wurde nicht korrekt hingewiesen, was aus rechtlicher Sicht einige Probleme aufwirft. Sollten hier Unstimmigkeiten zutage treten und gewisse Absätze nicht verständlich sein, dann empfiehlt es sich, sofort mit der Bank oder dem Anbieter zu reden. Andernfalls ergibt sich für den Kunden ein Sonderwiderrufsrecht, dass auch noch nach Jahren gilt. Gerade bei einem Sofortkredit, der sehr schnell vergeben wird, kann dies für den Kreditnehmer von Vorteil sein.

Zudem sollte in den AGB auf eventuelle Bearbeitungsgebühren geachtet werden. Diese werden meist verklausuliert formuliert, sodass sie für den Kreditnehmer nicht gleich ersichtlich sind. Daher sollte der Kreditvertrag genau gelesen werden, bevor es zur Unterzeichnung oder Online-Verifikation geht. Besonders Abschnitte in denen auf eventuell gesonderte Berechnungen hingewiesen wird, sind von bedeutendem Interesse. Auch nicht näher bezeichnete Folgekosten sollten stutzig machen. In jedem Fall ist der Sachbearbeiter oder Berater auf diese Punkte anzusprechen.

Auch das Gebührenverzeichnis selbst kann diverse Lücken für zusätzliche Kosten lassen. Da dieses in jedem Vertrag aufgeführt sein muss, ist ein intensiver Blick empfehlenswert. Gerade bei Sofortkrediten bei denen Geld dringend benötigt werden, werden diese Passagen zu ungenau gelesen. Diesen Umstand machen sich diverse Geldhäuser zunutze und berechnen zusätzliche Kosten. Sollte einem ein solcher Punkt in die Augen stechen, gilt es auch hier, den Berater anzusprechen, wofür die jeweilige Position oder der Prozentsatz berechnet wird. Dies kann zwar die Verzögerung der Kreditauszahlung zur Folge haben, allerdings sollte man sich die entsprechende Zeit trotzdem nehmen, um eventuell hohe Kosten zu sparen.

Auszahlungsmodalitäten beachten

Ein Sofortkredit heißt so, weil er sofort von Seiten der Bank, anhand der gemachten Angaben des Kreditnehmers, genehmigt wird. Dies bedeutet aber unter Umständen nicht, dass das Geld auch sofort auf dem Konto ist. Je nachdem wo ein Sofortkredit beantragt wird, können sich die Fristen sehr unterscheiden.

Auch hier gilt es, im Vorfeld die AGB genau zu lesen. Manche Banken und Anbieter räumen sich eine dreißigtägige Zahlungsfrist ein. Wer dringend Geld benötigt, kann aber nicht immer so lange warten. Daher sollte dieser Umstand im Vorfeld mit der Bank oder dem Anbieter abgeklärt werden. In der Regel kann eine Überweisung innerhalb von drei Tagen erfolgen. Wer es besonders eilig hat, kann auch zusätzliche Kosten in Kauf nehmen und eine Eilüberweisung beantragen, die in der Regel noch am selben Tag oder sogar in dreißig Minuten auf dem Konto erscheint. Bei standardmäßigen Angeboten dieser Art ist aber Vorsicht geboten, denn die Gebühren richten sich zum Teil stark nach der Höhe der Geldsumme. So kann es geschehen, dass bei einer Überweisung von 5.000 Euro, plötzlich noch ein zusätzlicher Betrag von 300 Euro berechnet wird.

Da die Leistungsverzeichnisse bei Sofortkrediten in diesem Punkt meistens auf Prozentangaben basieren, gilt es also, selber nachzurechnen, welche Kosten bei einer eventuellen Eilüberweisung auf einen zukommen. Es ist zu bedenken, dass sich aus allen Summen die in den Kredit einfließen, am Ende die Ratenhöhe ergibt. Daher sollte sich jeder Interessent die Frage stellen, ob eine sehr schnelle Überweisung überhaupt erforderlich ist.

Hohe Kredite zum Sonderpreis – Nein Danke

Im Internet finden sich immer wieder Angebote, wo hohe Kreditsummen zu angeblichen Sonderzinssätzen im Sofortverfahren vergeben werden. Dies ist aber in der Regel nicht möglich.

Bei einem Sofortkredit handelt es sich in den meisten Fällen um Beträge, die sich auf Summen zwischen 5.000 Euro und 75.000 Euro belaufen. Allein der letztgenannte Wert ist schon eher ein Extrem als der Standard. Angebote, die mit 100.000 Euro, 250.000 Euro oder gar noch mehr Geld werben, sind schlicht und ergreifend nicht ernst zunehmen. Keine reguläre Bank oder ein seriöser Anbieter würden so viel Geld vergeben, ohne eine genaue Prüfung der Bonität des Kunden vorzunehmen. Daher wird für die Bearbeitung der Unterlagen auch eine entsprechend längere Frist eingeplant. Im Sofortverfahren werden diese Beträge in keinem Fall offeriert, denn die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls würde viel zu groß sein.

Zumeist lassen sich solche Offerten auch an den Bearbeitungsgebühren erkennen, die im Vorfeld verlangt werden. Dies ist nicht nur unseriös, sondern auch nicht gestattet. Daher ist von diesen Anbietern schlicht abzuraten, denn sie haben nichts mit der Realität der heutigen Kreditwirtschaft zu tun. In vielen Fällen steht auch eine betrügerische Absicht im Raum.

Sofortkredite für Arbeitslose, Geringverdiener und Zeitarbeiter

Es stellt sich immer wieder die Frage, ob auch Arbeitslose, Geringverdiener und Zeitarbeiter die Möglichkeit haben, einen Sofortkredit zu erhalten. Die Fragen hierzu sollen an dieser Stelle beantwortet werden, damit für alle Interessenten ein klarer Blick auf die Fakten besteht.

Sofortkredite für Geringverdiener

In der Tat können auch Geringverdiener einen Sofortkredit erhalten. Allerdings hängt dieser Umstand stark von der Höhe des Einkommens und der beantragten Kreditsumme ab. Als Geringverdiener gilt, wer im Monat nur auf ein Einkommen von rund 1.500 Euro zurückgreifen kann. Von diesem müssen dann noch alle Nebenkosten abgezogen werden. Die nun im Raum stehende Summe muss zur Tilgung des Kredites ausreichen. An einem Beispiel geschildert stellen sich die Zahlen wie folgt dar:

Kreditsumme: 2.000 Euro
Einkommen: 1.500 Euro
Zinssatz: 1,5 Prozent
Laufzeit: 24 Monate

Fällige Rate: 113,33 Euro

Diese Rate müsste jeden Monat vom Kreditnehmer aufgebracht werden. Ob ein Kredit zu solchen Konditionen vergeben werden kann, entscheidet aber allein, wie sich die Ausgaben des Kunden im Verhältnis präsentieren. Vom genannten Einkommen wären ohne Abzüge bisher 256,34 Euro von Seiten der Bank pfändbar.

Einkommen: 1.500 Euro
Miete: 400 Euro
Nebenkosten: 250 Euro
KFZ (inkl. Versich.): 130 Euro
Weitere Kosten: 150 Euro

Gerechnet wurde der Einfachheit halber mit ganzen Summen. Dabei wurden die niedrigst möglichen Werte, besonders beim KFZ in Relation gesetzt. Daher können diese Zahlen als sehr moderat bezeichnet werden und entsprechen einem sparsamen Lebensstil.

Im Endergebnis bleiben von diesem Einkommen nur noch 570 Euro übrig, um alle weiteren Lebenshaltungskosten zu bestreiten. Für die Bank würde kein pfändbares Einkommen mehr im Raum stehen, sodass eine Sofortkreditvergabe wohl nicht genehmigt werden würde. Dies kann bei einer längeren Laufzeit aber schon anders aussehen, denn wenn monatlich nur 56,66 Euro bei einer Laufzeit von 48 Monaten fällig wären, könnte die Kreditaufnahme in diesem Bereich glücken.

Sofortkredite für Zeitarbeiter oder befristet Beschäftigte

Die Vergabe eines Sofortkredites hängt einzig davon ab, wie lang die Laufzeit ist und wie es mit dem Einkommen der Kreditnehmer aussieht. Zum einen darf die Laufzeit nicht länger ausfallen als die Dauer des Arbeitsverhältnisses. Zum Anderen muss der Kreditnehmer über ausreichend Einkommen verfügen, um die Kreditlast in dieser Zeit tragen zu können. Daher kann bei nicht all zu hohen Beträgen die Aufnahme eines Sofortkredites durchaus glücken. Zeitarbeiter sollten sich aber stets eine Bestätigung über die Dauer ihres Arbeitsverhältnisses von ihrer Zeitarbeitsagentur aushändigen lassen.

Sofortkredite für Arbeitslose

Arbeitslose erhalten nur in sehr wenigen Fällen einen Sofortkredit. Wer sich im Bezug von ALG I befindet und dabei noch 60 Prozent seines letzten Monatseinkommens erhält, kann hier nur darauf hoffen, dass dieses hoch genug ausfällt. Wer früher im sehr gut verdient hat und ein Einkommen von 4.500 Euro im Monat nach Hause brachte, kann nun immer noch auf eine Summe von 2.700 Euro zurückgreifen. Somit sollte die Aufnahme eines Sofortkredites bei einer guten Bonität nicht scheitern. Wer allerdings nur noch 1.500 Euro oder weniger erhält, der muss schon viel Glück haben oder einen kleinen Betrag wählen, um noch eine Zusage zu erhalten.

Empfänger der Grundsicherung oder von ALG II erhalten aber überhaupt keinen Sofortkredit mehr. Hier gibt es kein pfändbares Einkommen und in der Regel auch keine weiteren Sicherheiten mehr. Doch selbst mit solchen wäre eine Kreditaufnahme schon sehr schwierig, denn die Sicherheiten müssten den Gesamtbetrag des geliehenen Geldes vollständig abdecken.

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