Sortenfertigung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Sortenfertigung Definition

Eine Sortenfertigung gliedert sich in den möglichen Fertigungstypen ein. Diese ist eine spezielle Form der Serienanfertigung, da hier jeweils gewisse Mengen von Produkten in einem kurzen Zeitraum produziert werden. Diese bestimmten Mengen der Produkte stellen dann eine Sorte dar.

Sortenfertigung- Ein Beispiel

Eine Schuhfabrik fertigt 100 Paar Frauenstiefel an (Losgröße 100 Paar), anschließend werden von der Fabrik 50 Paar Männerstiefel produziert.

Beide Sorten haben im Wesentlichen gleiche Ausgangsmaterialien für die Produktion (Leder, Gummi etc.). Folglich werden diese auf denselben Anlagen produziert. Das hat zur Folge, dass sich die Kosten pro Stück bei dieser Art von Fertigung mit einer wachsenden Losgröße verringern. ZU beachten ist jedoch, dass die jeweilige Schritte der Herstellung (Arbeitsschritte) sowie die Produktionsmaschinen an die jeweilig vorliegende Art des Stiefels (Sorte) angepasst werden müssen. Die hierfür anfallenden Kosten werden als Rüstkosten oder Arbeitsvorbereitungskosten bezeichnet.

Wann liegt eine Chargenfertigung vor?

Eine Chargenfertigung stellte eine Sonderform der Sortenfertigung dar. Diese liegt dann vor, wenn trotz gleichem Materialeinsatz nicht dasselbe Produktionsergebnis herauskommt. Dies geschieht hauptsächlich auf Grund nicht beeinflussbarer Bedingungen beim Produktionsprozess. Folglich passiert dies unbeabsichtigt, denn nicht alle Herstellungsbedingungen sind vollkommen kontrollierbar. Dies kommt beispielsweise bei der Weinherstellung vor.

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