Spannweite in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Was versteht man unter dem Begriff „Spannweite“?

Die Spannweite ist das einfachste Streuungsparameter der Statistik und zeigt die Differenz zwischen der kleinsten und der größten Merkmalsausprägung einer sortierten Datenreihe. Sie wird im Alltag meist zur Beschreibung der Bandbreite verwendet. Ein Beispiel dafür ist z.B.: die Darstellung der Tagestemperaturen.

Da die Spannweite nur 2 Werte aus dem ganzen Datensatz betrachtet kommt es teilweise zu sehr großen Ausreißern. Je größer die Datenmenge desto weniger Aussagekraft hat dann auch die Spannweite.

Wie berechnet man die Spannweite?

Gehen wir von einer Familie mit 5 Kindern im Alter von 1, 3, 5, 9 und 11 Jahren aus. Für diese Familie ergibt sich eine Spannweite von 10 Jahren. Diese wird wie folgt berechnet:

11 Jahre (Maximum) – 1 Jahr (Minimum) = 10 Jahre (Spannweite)

Der Median würde bei diesem Beispiel bei 5 Jahren liegen. Dieser wäre aber auch 5 Jahre gewesen, wenn das älteste Kind 20 Jahre gewesen wäre. In diesem Fall würde die Spannweite jedoch 19 Jahre betragen und wäre somit viel größer.

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