Spülmaschinensalz: unbedingt nötig & wenn ja, wofür?

Ein sogenannter Kationenaustauscher befindet sich an dem Boden jeder Geschirrspülmaschine wieder. Diese sorgt stetig für die Enhärtung des Spülwassers. Um die Kalkablagerungen, den Kesselstein, der sich an den Heizstäben der Maschine befindet, um die Reinigungswirkung der Tenside zu unterstützen und um hässliche Kalkrände auf Besteck und Gläsern zu vermeiden ist die Enthärtung notwendig.

Spülgang für Spülgang wiederholt sich dieser Vorgang. In ein Durchlaufgefäß mit einem Kunststoffgefelcht wird das harte Wasser geleitet. Hierauf sind kleine Harzkügelchen aktiv. Getrauscht werden hier die Natrium-Ionen gegen die Calcium- und Magensium-Ionen. Diese sind im Wasser gelöst und die Ursache für das harte Wasser. Anschließend gelangt das so enthärtete Wasser in die Spülkammer.

Die Notwendigkeit des Spülmaschinensalz:

Die Aufnahmekapazität muss wieder hergestellt werden, wenn der Ionenaustauscher mit Calcium- und Magnesiumionen gesättigt ist. Der oben beschiebene Vorgang verläuft dazu andersherum. In den Austauscher sollen nun Natrium-Ionen kommen. Dafür wird jetzt eine acht- bis zwölfprozentige Salzlösung aus dem Salzvorratsbehälter hineingepumpt. Der Vorgang wird elekronisch über Ventile gesteuert.

Es ist alsi sehr wichtig regelmäßig Salz in den Behälter zu füllen, damit die Enthärtungs- und Regenerationsprozess einwandfrei funktionieren können. Oftmals fragen sich Spülmaschienenbesitzer ob es nicht möglich ist auf Spülmaschienensalz komplett zu verzichten, da sie in einer Gegend wohnen, in der stets weiches Wasser vorhanden ist.

Zumeist ist es so das die Geräte keinen Schaden in diesen Gegenden erleiden, um aber sichzugehen sollte aber unbedingt bei Hersteller nachgefragt werden. Es ist nämlich andernfalls durchaus möglich das dadurch unwissendlich schlechtere Trockener- und Reinigungsergebnisse zustande kommen können.

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