Stakeholder in BWL leicht erklärt + Beispiel

Stakeholder Definition

Der Begriff Stakeholder wird aus dem Englischen abgeleitet und bedeutet „Teilhaber“. Als Stakeholder wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die an der Entstehung eines Unternehmens interessiert ist oder über Ansprüche gegenüber einem Unternehmen verfügt.

Wo treten in der Praxis Stakeholder auf?

Neben den Eigentümern, wie Anteilseigner stellen Gläubiger eines Unternehmens, wie eine Bank, einen Stakeholder dar. Außerdem zählt das Management dazu, wie ein Vorstand oder die Geschäftsleitung hierzu. Auch Kunden oder Vorteilsnehmer, die zum Beispiel Anspruch auf Qualität und Zuverlässigkeit haben, gehören dem Stakeholder an. Letztendlich zählen sowohl Lieferanten als auch Kapitalmärkte, wie Kreditgeber zum Stakeholder.

In der Praxis wird zwischen internen und externen Stakeholdern differenziert. Interne sind zum Beispiel das Management oder der Arbeitnehmer. Externe hingegen sind Banken oder Lieferanten. Diese verfügen zum Ende eines Jahres wesentliche Informationen über das Unternehmen.

Bedeutung und Wissenswertes

Das Prinzip der Stakeholder stellt im Prinzip die Erweiterung des Shareholder-Value-Ansatzes dar. Allerdings zielt das Skakeholder die Planung in ihrem kompletten sozialökonomischen Kontext, also Umwelt zu datieren. Somit wird hierbei beabsichtigt alle Bedürfnisse unterschiedlichen Ausgangsgruppen in Einklang zu bringen. Bei dem Shareholder-Value-Prinzip hingegen werden die Bedürfnisse der Anteilseigner in den Mittelpunkt des Interesses stellt, dies sind beispielsweise Gewinnmaximierungen, Rentabilität oder Wertsteigerungen.

 

  • War dieser Artikel hilfreich ?
  • ja   nein

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here