Stichproben in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Grundlagen der Stichproben

Bei einer Stichprobe handelt es sich, um eine betrachtete bzw. untersuchte Teilmenge oder Auswahl von Merkmalsträgern bzw. Untersuchungseinheiten, die aus einer Grundgesamtheit ausgewählt wurde. Das können z.B. 100 Autofahrern von 1 Mio. registrierter Autofahrer oder 10 Werkstücke aus einer Produktion von 10.000 Stück sein.
Sie werden aus Kostengründen benötigt, da eine Voll- oder auch nur Teilerhebung deutlich teurer bzw. sogar unmöglich sind.

Die Methode, die zur Auswahl der Stichprobe eingesetzt wird, bezeichnet man als Auswahlverfahren oder Stichprobenverfahren.
Bei der Wahl der Stichproben ist zu berücksichtigen, inwiefern das Auswahlverfahren für den jeweiligen Zweck geeignet sich. Denn schließlich muss die Auswertung bzw. das Ergebnis des Auswahlverfahrens die Grundgesamtheit repräsentieren.

Zu diesem Zweck ist eine Zufallsauswahl mit Hilfe wahrscheinlichkeitstheoretischer Modelle und Überlegungen notwendig, die auf die Grundgesamtheit schließen lässt. Eine willkürliche Auswahl der Stichproben macht die Modelle ungeeignet.

Dabei gilt es weiterhin zu beachten, dass Stichproben stets eine Momentaufnahme darstellen. So ändert sich die Bevölkerungszahl durch Geburten und Tode täglich, wodurch sich auch die Stichprobe und die Grundgesamtheit ändert.

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.
Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de
Geschäftsführer der Immocado UG (haftungsbeschränkt)

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