Stimme & Sprechen im Hörsaal – Tipps & Ratschläge

Als Dozent oder Professor weiß man, dass das Sprechen in einem Hörsaal eine große Herausforderung darstellen kann. Manch einer stellt es sich so einfach vor und doch gibt es dabei eine ganze Menge zu beachten. Tipps, wie die Rede sowohl für den Sprecher als auch für die Zuhörer angenehm wird, gibt es hier.

Was wohl so ziemlich jedem klar sein wird ist, dass die Stimme laut genug sein sollte, um das gesamte Publikum problemlos zu erreichen. Keiner sollte das Gefühl haben, krampfhaft zuhören zu müssen, um ja jedes Wort verstehen zu können.

Doch wie lässt sich das bewerkstelligen?

Auch hier kann man auf gewisse Tipps und Tricks zurückgreifen, durch deren Hilfe man den Zuhörern eine angenehme Lautstärke vermitteln kann.

Dass man als Dozent in ein Mikrofon sprechen sollte, ist wahrscheinlich jedem klar. Doch auch hier ist es wichtig zu wissen, dass ein Mikrofon nicht gleich ein Mikrofon ist. Es gibt davon unterschiedliche Arten von denen sich jede in ihrem bevorzugten Einsatzgebiet unterscheidet.

Es ist wichtig, darauf zu achten, dass Hintergrundgeräusche keinen störenden Einfluss auf die Rede nehmen. Deshalb sollte das Mikrofon in der Lage sein, diese auf direktem Wege herauszufiltern und daraufhin zu unterdrücken.

Doch welche Arten von Mikrofonen gibt es nun eigentlich genau? Die Auswahl ist in dem Bereich breit gefächert. Hier kommen wir auf die üblichsten Arten zu sprechen. So gibt es zum Einen das Richtmikrofon. Dieses ist nützlich wenn man vor hat mit Klängen oder Instrumenten zu arbeiten. Das dynamische Mikrofon eignet sich im Gegensatz dazu bestens für Profisänger.

Für die Rede in einem Hörsaal sollte man das USB-Mikrofon bevorzugen. Laut dem Team von MikroKa überzeugt es nämlich sehr gut bei Sprachaufnahmen, jedoch auch für Podcasts, YouTube oder Skype. Aber auch ein Richtmikrofon kommt in Frage, da es sich durch eine sehr gute Klangqualität auszeichnet, die neben Instrumenten und Klängen unter anderem auch für Interviews geeignet ist.

Mehr Informationen darüber gibt es auf https://www.mikroka.de/.

Nun kommen wir zu einem weiteren Aspekt, dessen Einhaltung einer angenehme Lautstärke während einer Vorlesung verspricht.

Damit man als Dozent nicht in zu leisem Tonfall spricht, was immer wieder leicht vorkommen kann, ohne dass es einem bewusst wird, ist es nötig, sich selbst im Saal sicher zu fühlen. Ein gutes Selbstbewusstsein und nicht all zu viel Aufregung ist hier das Stichwort. Auch das dürfte allgemein bekannt und damit kein Geheimnis mehr sein. Doch so leicht es auch daher gesagt ist, desto schwieriger kann es für einen als Sprecher sein, diese Theorie in die Tat umzusetzen.

Was also hilft dabei, dies zu erreichen?

Es lohnt sich in jedem Fall sich klar zu machen, dass die Zuhörer sich nicht im Raum befinden, um sich auf die Art und Weise zu fixieren, wie der Dozent spricht. Sie sind da, um möglichst viel neuen Stoff oder Informationen zu bekommen und konzentrieren sich damit auf den Inhalt. Allein dieser Gedanke kann bereits zu einer kleinen Erleichterung führen und einen sicherer werden lassen.

Ebenso ist daran zu denken, dass die Zuhörer auch nur Menschen sind, die es dem Dozenten sicher nicht übel nehmen werden, wenn dieser sich einmal verhaspelt, verspricht oder mitten im Satz stockt.

Ein weiterer positiver Aspekt zeichnet sich darin aus, dass sich die Vorlesung optimal vorbereiten lässt. So ist es ohne Probleme möglich, diese rechtzeitig zu üben. Das kann auch alleine geschehen, jedoch sollten auf jeden Fall auch andere Menschen mit anwesend sein. Dies können natürlich bekannte und vertraue Personen sein. Das wiederum hat den Vorteil, dass diese Leute eine ehrliche Rückmeldung geben können und eventuell verbesserungswürdig Punkte thematisieren können.

Hat man allerdings noch ausreichend Zeit bevor der Tag der eigentlichen Vorlesung beginnt, so ist es auch sinnvoll, die Unterrichtung vorab vor noch mehr Menschen vorzutragen. Am empfehlenswertesten ist es, wenn dabei sowohl bekannte als auch eher unbekannte Personen mit vorhanden sind. Denn auf diese Weise bekommt man als Sprecher einen Vorgeschmack auf die eigentliche Lesung. Man gewöhnt sich eher an das dort anwesend sein werdende Publikum und die wohl verhältnismäßig hohe Anzahl von Zuhörern.

Kritikpunkte die von den Anwesenden während oder nach der Probe ausgehen, sollten sachlich unter die Lupe genommen und eventuell nochmals verbessert vorgetragen werden.

Es ist während der Vorlesung auch darauf zu achten, dass die Schnelligkeit der Sprechweise entsprechend angepasst ist. Dies bedeutet, weder zu schnell noch zu langsam zu reden. Ist man aufgeregt, bzw. leidet unter Lampenfieber, so passiert es meist, dass automatisch zu schnell gesprochen wird. Dies sorgt dafür, dass es den Zuhörern sichtlich schwer fallen wird, den Inhalt aufzunehmen. Zu langsames Sprechen kann ebenfalls zum selben Ergebnis führen, da sich die Anwesenden je nach Länge der Vorlesung vermutlich gelangweilt fühlen werden.

Deshalb ist es auch wichtig auf immer wieder kehrende Pausen während des Sprechens zu achten. So haben die Zuhörer die Chance, die Informationen sacken zu lassen, kurz darüber nachzudenken und/oder sie zu notieren.

Ein ganz wichtiger, letzter Punkt dürfte ebenfalls ein allgemein bekannter sein, der unbewusst aber immer wieder untergeht.

Die Vorlesung sollte lebendig, also so frei wie möglich vorgetragen werden. Deshalb ist es als Sprecher empfehlenswert, sich selbst nicht den gesamten Text vorzulegen, sondern vor allem Stichpunkte zu notieren. Diese dienen als Orientierungspunkt und es besteht keine Möglichkeit abzulesen. Niemand hört gerne jemandem zu, der einen Text runterrattert Wie eine Maschine. Wird dieser jedoch gelebt, so hat man als Sprecher definitiv die Zuhörer auf seiner Seite.

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