Streuungsmaße in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Was versteht man unter dem Begriff „Streuungsmaße“?

Streuungsmaße sind Bestandteil der Statistik und geben an, wie weit die einzelnen Messwerte von dem berechneten Mittelwert oder einem anderen Vorgabewert, entweder nach oben oder nach unten abweichen. Der Grad der Streuung wird dann je nach Fragestellung interpretiert. Dabei kann eine geringe Streuung ein Maß für Qualität oder Zuverlässigkeit aber auch auf ein Maß für Risiken sein.

Hier eine Übersicht der Streuungsmaße in der Statistik:

An diesem Beispiel lässt sich die Streuung gut erkennen:

1. Fall: 3 Männer sind 1,70 m, 1,80 m und 1,90 m groß. Der Mittelwert wäre hier 1,8 m.
2. Fall: 3 Männer sind 1,79 m, 1,80 m und 1,81 m groß. Auch hier wäre der Mittelwert 1,8 m. Aber die Streuung wäre viel geringer als im 1. Fall.

Um das Problem mit der Streuung zu lösen, verwendet man in der Statistik mittlere absolute Abweichungen oder quadrierte Abweichungen, wodurch die größeren Ausreißer stärker gewichtet werden können.

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