Top 5 beste & wichtigste Lerntipps für Schüler & Studenten

1. Der innere Schweinehund muss ausgetrickst werden!

„Wie finde ich die nötige Motivation, um nicht alles bis auf den letzten Drücker aufzuschieben?“
Das Schwierige an der ganzen Sache ist oft nicht die Motivation und in noch selteneren Fällen der Stoff an sich. Das, was uns im Weg steht, ist unser innerer Schweinehund, der sich vor diesem riesigen Berg an Lernstoff drücken möchte. So schieben wir den Lernbeginn immer weiter vor uns her und hinten raus fehlt uns dann dummerweise die nötige Zeit.

Eine einfache List, um den inneren Schweinehund auszutricksen, ist der 10-Minuten-Trick: Wir nehmen uns vor, zehn Minuten in das Lernen zu investieren. Gegen zehn Minuten ist fast nie etwas einzuwenden und man hat immer zehn Minuten Zeit, selbst unser innerer Schweinehund findet da keine Ausreden mehr. Meistens merken wir gar nicht, wie schnell diese Zeit abgelaufen ist und lernen einfach weiter. Wenn dieser Anfang geschafft ist, wirkt das Lernpensum gar nicht mehr so einschüchternd und die Motivation steigt.

2. Lernablauf und -dauer wollen richtig geplant sein!

„Wie lange sollte ich am Tag lernen und wie teile ich mir die Lernzeit richtig ein?“
Insgesamt sollten täglich nicht mehr als fünf bis sechs Stunden zum Lernen eingeplant werden. Bei längerer Dauer schalten wir automatisch ab und das Lernen verliert jeglichen Wert. Entscheidend ist im Übrigen eigentlich nicht die reine Quantität, also wie lange gelernt wird, sondern die Qualität. Während der gesetzten Lernzeit sollten Handy und Internet abgeschaltet sein und auch sonstige Ablenkungen möglichst vermieden werden, der Fokus muss vollkommen auf das Lernmaterial gerichtet sein.

Wir brauchen Pausen, damit das gewonnene Wissen langfristig erhalten bleibt. In diesen Unterbrechungen sollte das Lernmaterial weggepackt und der Kopf frei gemacht werden. Nutze diese Zeit, um deinen Hobbys nachzugehen, Freunde zu treffen oder einfach mal auszuspannen. Alle 30 bis spätestens 90 Minuten muss man sich diese Pausenzeit gönnen, sonst wird das Lernen ineffizient.
Nach den Pausen haben wir spürbar mehr Energie und starten mit neuer Motivation ins Lernen.

3. Lernen mit System bedeutet Effizienz!

„Wo soll ich denn überhaupt anfangen, wenn ich jeglichen Überblick schon verloren habe?“
Der gesamte Stapel an Lernmaterial wirkt einschüchternd und macht automatisch nervös. Hilfreich ist es, das Material zuerst zu sortieren und dann sinnvoll einzuteilen. Um den so gewonnen Überblick auch langfristig zu behalten, ist es ratsam einen Wochenplan zu erstellen. Dabei steht vor allem die Abwechslung im Vordergrund: Die verschiedenen Fächer werden auf unterschiedliche Tage verteilt und danach die Themen den verschiedenen Tageszeiten zugeteilt. Wer zum Beispiel Deutsch, Mathe und Englisch lernen muss, beginnt montags mit zwei Themen aus dem Fach Deutsch und arbeitet dienstags zwei aus Mathe ab, mittwochs folgen zwei aus Englisch. So kann weniger Langeweile aufkommen und die Motivation bleibt länger erhalten.

4. Das „Wie“ ist beim Lernen entscheidend!

„Wie lerne ich richtig, ohne dass ich ständig den Fokus verliere?“
Stures Auswendiglernen oder immer gleiches Anstarren des Lernstoffs, kann nur selten zum Erfolg führen. Meist sind wir nach wenigen Minuten gelangweilt und schweifen gedanklich ab, dabei bleibt nicht viel hängen.
Sinnvoller ist es, zuerst das Wesentliche auf einem DIN-A-4-Blatt zusammenzufassen. So wiederholt man den gesamten Stoff schon beim Zusammenfassen, wird sich über die wichtigsten Zusammenhänge klar und erhält einen guten Überblick über das, was wirklich wichtig ist. Ohne den ständigen Zwang zu blättern und zu suchen, bekommen wir mehr Sicherheit und wissen auch, wann wir alles Wichtige gelernt haben.

5. Hintergrundmusik will sorgsam ausgesucht sein!

„Ist Musik beim Lernen grundsätzlich schlecht?“
Oft wird Musik beim Lernen als Ablenkung empfunden, besonders wenn es sich dabei um schnelle, laute oder sehr emotionale Stücke handelt. Als hinderlich kann man also zum Beispiel Rap- oder Hardrock-Musik bezeichnen. Förderlich sind dagegen klassische Musik, Chill-Out-Songs oder spezielle Konzentrations-Musik. Sie führen zu einer inneren Ruhe und lenken unseren Fokus damit ganz auf den Lernstoff.

Hier nochmal alle Tipps im Überblick:

  • 1. Lerntip: Benutze den 10-Minuten-Trick und kämpfe so gegen deinen inneren Schweinehund.
  • 2. Lerntip: Lerne maximal fünf bis sechs Stunden pro Tag und vergesse dabei nicht, regelmäßige Pausen einzuhalten.
  • 3. Lerntip: Sorge für einen guten Überblick und erstelle einen abwechslungsreichen Wochenplan.
  • 4. Lerntip: Statt eintönig alles immer wieder durchzugehen, verfasse besser nur ein Blatt mit allen wesentlichen Punkten.
  • 5. Lerntip: Wähle die richtige Musik, die deine Konzentration fördert und dich nicht selbst ablenkt.

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