Tschingis Aitmatow – Biografie & Inhaltsangabe

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© Jutta Schwöbel
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Tschingis Aitmatow ist ein berühmter kirgisischer Schriftsteller. Er wurde 1928 im Dorf Scheker nahe der kasachischen Grenze geboren. Seine Familie war sehr gebildet und seiner tatarischen Großmutter verdankt der Literat einen großen Schatz an Sagen und Legenden seiner nomadisierenden Vorfahren. Aitmatow studierte erst Agrarwissenschaften und begann 1951 eine jurnalistische Tätigkeit.

1956 ging er zur Ausbildung ans Maxim-Gorki-Literaturinstitut Moskau. Schon seine Abschluss-Arbeit, die Novelle „Djamila“ brachte ihm Weltruhm ein. Später war Tschingis Aitmatov für zahlreiche kirgisiosche und sowjetische Zeitungen tätig und schrieb in seiner Freizeit Erzählungen. Im Jahr 1963 erhielt er den Leninpreis für Literatur und in den Jahren 1968 und 1983 zweimal den Staatspreis der UdSSR. 1989 wurde Aitmatow Berater von Michael Gorbatschow. 1990 wurde er zum sowjetischen Botschafter in Luxemburg berufen und von 1995 bis 2008 war Aitmatow kirgisischer Botschafter in mehreren Benelux-Staaten und Frankreich.

Nebenbei schrieb er weiter Erzählungen und Romane. In Deutschland besonders bekannt ist sein 2006 veröffentlichter Roman „Der Schneeleopard“. Im Jahr 2006 starb der Schriftsteller fast 80 Jahren in einer Nürnberger Klinik.

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