Typisch deutsche Süßigkeiten – Liste der beliebtesten Leckereien

Typisch deutsche Süßigkeiten

Wer isst sie nicht gerne? Süßigkeiten. Sie sind der beste Snack bei Fernsehabend auf der Couch und trösten uns, wenn man uns mal wieder das Herz gebrochen hat.
Die Regale im Supermarkt sind gefüllt mit den unterschiedlichsten Leckereien und bringen mit ihren bunten Verpackungen Farbe in trübe Wintertage.
Doch was sind eigentlich die beliebtesten deutschen Süßigkeiten?

Haribo Goldbären

Zwei Jahre nach der Unternehmensgründung erfand Hans Riegel 1922 die bis heute beliebten Goldbären. Doch nicht immer hießen die kleinen bunten Bären so, denn zunächst wurden sie unter dem Namen Tanzbären verkauft. Erst seit 1960 tragen sie den Namen Goldbären. Die Goldbären gibt es in den Geschmacksrichtungen: Zitrone, Apfel, Erdbeere, Himbeere, Organe und Ananas.

Werther´s Orginal

Jeder kennt sie und fast alle lieben sie, die Karamellbonbons von Werther´s. Inzwischen gibt es sie auch als Sahnetoffee zum Kauen sowie als Schmelz Karamell.
Der Name leitet sich im Übrigen von der Stadt ab, in der die Fabrik gegründet wurde – Werther. Auf Grundlage dieser kleinen Stadt werden auch die Werbungen für die leckeren Bonbons konzipiert, auch wenn keine davon in Werther selber gedreht wurde.

Ahoi Brause

Heute gibt es sie in allen möglichen Formen und Arten. Über Brausetabletten über Lollis bis hin zu Gummibonbons. Doch am Anfang stand das Brausepulver aus der Tüte. Zunächst nur in den Geschmacksrichtungen Orange und Zitrone und in Form von zwei getrennten Tabletten, nämlich Natron und Weinsäure. Im Laufe der Jahre kamen weitere Geschmacksrichtungen hinzu, heute gibt es das Getränkepulver in den Geschmacksrichtungen: Cola, Himbeere, Waldmeister, Zitrone und Orange.

Kinderschokolade

Zwar nicht von einem deutschen Konzern hergestellt, aber in Deutschland erfunden wurde die Kinderschokolade. Sie kam 1967 auf den Markt und ihr Werbeversprechen, die Riegel würden besonders viel Milch enthalten und seien extra für Kinder hergestellt, machte den Schokoriegel weltberühmt.

Neben dem Werbeversprechen gehört, aber auch das Gesicht auf der Verpackung zur Kinderschokolade und ist nicht mehr wegzudenken. Insgesamt gab es seit der Veröffentlichung drei verschiedene Kindergesichter auf den Packungen, die immer mal wieder durch Retuschen der aktuellen Mode angepasst wurden. 2016 fanden sich in einer EM Sonderedition die deutschen Nationalspieler auf den Packungen.

Super Dickmann´s

Die Schaumküsse sind vor allem in der Karnevalszeit nicht mehr wegzudenken. Aber auch außerhalb der fünften Jahreszeit sind die Schaumküsse eine beliebte Süßigkeit, rund eine Million Schaumküsse essen die Deutschen jedes Jahr.

Über die Bezeichnung der Super Dickmann ´s gab es in den letzten Jahren immer mal wieder Diskussionen, denn neben Schaumkuss oder Schokokuss, wurden auch die Begriffe Negerkuss oder Mohrenkopf verwendet. Diese rassistisch geprägten Begriffe verschwanden jedoch im Laufe der Zeit als Bezeichnung der Schaumküsse zusehends.

Heute gibt es die Schaumküsse in vielen Varianten, klein oder groß, mit weißer Schokolade oder gar in Kokosraspeln gewälzt. Die Auswahl ist riesig und für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Übrigens der erste Schaumkuss soll um 1800 in Dänemark hergestellt worden sein.

Leibniz Butterkekse

Nur echt mit den 52 Zähnen. Seit 1891 heißt der Butterkeks, Leibniz Keks. Bahlsen dem die Keksfabrik gehört, benennt seinen Keks nach dem Hofbibliothekar und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Zunächst noch als Leibniz Cake bekannt und beworben, ändert Bahlsen um 1898 aufgrund der falschen Aussprache der Menschen den Namen der Butterkekse in Leibniz Kekse um. 1911 übernimmt der Duden dann das Wort Kekse für Cakes in sein Wörterbuch.

Mit seinen Keksen schaffte Bahlsen einen Welterfolg, welcher bis heute anhält.
Inzwischen gibt es neben den klassischen Butterkeksen auch eine Vielzahl weiterer Keksprodukte im Sortiment.

Ritter Sport

Eine weitere sehr beliebte deutsche Süßigkeit ist die Ritter Sport Schokolade.
Die Firma wurde 1912 gegründet, die Schokolade selbst aber erst 1932 auf dem Markt eingeführt.

Die Inhaberin Clara Ritter wollte eine Schokolade verkaufen, die aufgrund ihrer quadratischen Form in eine Sportjacketttasche passte, daher hieß die beliebte Schokolade zunächst auch Sport-Schokolade und wurde erst 1970 in Ritter Sport umbenannt.
Inzwischen besteht das Standardsortiment aus 21 verschiedenen Arten Schokolade. Diese können sowohl in großen Tafeln, als auch in der Variante der Ritter Sport Minis erworben werden. Zu saisonalen Festen bietet die Firma beispielsweise auch Adventskalender an.

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