Überschuldung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Was ist eine Überschuldung?

Die Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen einer Person, welche Rechnungen zu zahlen hat, die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt. Sie ist bei einer Person, neben der Zahlungsunfähigkeit , einer der Gründe für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens (§ 19 Abs. 1 InsO).

Nach § 19 Abs. 2 InsO ist diese bei juristischen Personen sowie bei bestimmten Personengesellschaften ein Insolvenzgrund. Im Gegensatz dazu ist eine Überschuldung bei einer Privatperson kein Grund für eine Insolvenz. Hier kann nur die Zahlungsunfähigkeit ein Grund sein, Insolvenz anzumelden.

Wie kommt es zu einer Überschuldung?

Es gibt zahlreiche Ursachen für Überschuldung, wie Vermögensverfall oder ein Rückgang der Einnahmen. Oft sind Kreditaufnahmen eine Schuldenfalle, bei welchen die Schulden ohne Kontrolle weiterhin wachsen können.

Aus einer aktuellen Bilanz wird normalerweise die sogenannte bilanzielle Überschuldung oder auch buchmäßige Überschuldung bestimmt. Es ist möglich aus einer daraus resultierenden Überschuldungsbilanz dann stille Reserven und Rangrücktritte (für Schulden) zu berücksichtigen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here