Umsatzkostenverfahren leicht erklärt + Beispiel

Beim Umsatzkostenverfahren handelt sich neben dem Gesamtkostenverfahren um eine der beiden Darstellungsformen und ein Verfahren der Gewinn- und Verlustrechnung, bei dem die Aufwendungen in Funktionsbereichen kategorisiert und die Umsatzerlöse mit den für sie angefallenen Herstellungskosten gegenübergestellt werden.

Darin unterscheidet sich das Umsatzkostenverfahren vom Gesamtkostenverfahren, welches die betrieblichen Aufwendungen nach ihrer Art gliedert. Beim Umsatzkostenverfahren soll der Erfolg innerhalb einer Periode, wobei es sich für gewöhnlich um ein Geschäftsjahr handelt, ermittelt werden. Da mit ihm allerdings nicht möglich ist, zu ermitteln, welche Höhe Material- und Personalaufwendungen in einem Geschäftsjahr hatten, werden diese im Anhang des Jahresabschlusses angegeben.

VORGEHENSWEISEN

Beim Umsatzkostenverfahren werden von den Nettoerlösen jedes Bereiches die ihm zugehörigen fixen und variablen Kostensubtrahiert. Zur Ermittlung des Umsatzergebnisses wird folgendermaßen vorgegangen:

Nettoumsatzerlös
– Angefallene Herstellungskosten des Bereiches
Verwaltungsgemeinkosten
Vertriebsgemeinkosten
= Umsatzergebnis

ALTERNATIVE BEGRIFFE

cost of sales method (englisch)

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