Unterrühren & unterheben – Unterschied beim Backen

Wenn man einen Kuchen oder andere leckere Dinge backen möchte, dann folgt man, in der Regel, einem bestimmten Rezept, in welchem die unterschiedlichen Schritte, welche man abarbeiten und, welchen man folgen muss, festgehalten werden. Während man ein solches Rezept liest, kann es durchaus vorkommen, dass man auf die beiden Begriffe „Unterrühren“ und „Unterheben“ trifft.

Dabei mögen sich die beiden Begriffe sehr ähnlich klingen und man könnte meinen, dass diese den selben Vorgang meinen, doch dem ist nicht so. Die beiden Begriffe gaben unterschiedliche Bedeutungen und stehen jeweils für einen andere Vorgang beim backen, welcher für die Konsistenz des Teiges und das Endergebnis des Produktes, von äußerster Wichtigkeit sind. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, gut und akribisch zwischen diesen beiden Vorgängen zu unterscheiden und immer genau die Bewegung durchzuführen, welche das Rezept verlangt.

Unterrühren

Wenn in einem Rezept die Rede davon ist, dass man eine Zutat zu den bereits vermischte Zutaten unterrühren soll, dann bedeutet dies, dass man die Zutaten in die Schüssel zu den anderen, bereits verrührten, Zutaten gibt und diese dann, entweder mit einem Mixer oder mit der Hand verrührt.

Dies geschieht in einer schnellen Geschwindigkeit und, in der Regel, mit schnellen und kreisförmigen Bewegungen. Dabei muss man weder darauf achten, dass man nicht zu schnell rührt, noch, dass die Zutaten kaputt gehen oder zerfallen könnten. Deshalb werden nicht empfindliche Zutaten verrührt und nicht untergehoben.

Unterheben

Wie bereits angedeutet, werden Zutaten, eher empfindlich sind und sehr einfach kaputt gehen und ihre Konsistenz ungewollt verändern können, unter den Teil gehoben und nicht mit diesem verrührt. Dieses Unterheben erfolgt auf keinen Fall mit einem Mixer, sondern mit einem Teigschaber oder auch mit einem großen Holzlöffel. Das liegt daran, dass zum Beispiel Eischnee oder auch geschlagene Sahne, eher empfindlich sind und mit dem Mixer einfallen könnten.

Da durch solche Zutaten, welche unter den Teig gehoben werden, dieser aufgelockert wird, ist es wichtig, dass sich die Konsistenz nicht verändert und diese nicht zusammenfallen. So muss mit sanften und großen, langsamen Bewegungen dafür gesorgt werden, dass die Zutat, welche untergehoben werden soll, nach und nach mit dem Teig verbunden wird. Dafür wird mit dem Teigschaber oder dem Holzlöffel erst ein bisschen der Teigmasse auf die unterzuhebende Zutat gegeben und diese dann wieder unter der Masse hervorheben, so dass sich diese sanft miteinander vermischen.

Nicht verwechseln

Es ist äußerst wichtig, dass man diese beiden Vorgänge nicht miteinander verwechselt, da sonst die Konsistenz des Teiges und das Endergebnis darunter leiden. Zwar wird die Zutat, welche untergehoben wird, durchaus mit einem Mixer gemixt und die Zutaten des Teiges werden einzeln untergerührt, doch um das Endergebnis zu erzielen, muss die Zutat, welche untergehoben werden muss, auf jeden Fall untergehoben und nicht untergerührt werden.

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