Up-Selling (Upselling) in BWL leicht erklärt + Beispiel

Der Begriff Up-Selling beschreibt eine Verkaufsstrategie. Hierbei wird dem Kunden ein Produkt angeboten, das höherwertiger ist als das ursprünglich gewünschte Produkt und damit verbunden auch einen höheren Preis aufweist.

Ziel ist es, dass der Kunde den Nutzen als größer im Verhältnis zum höheren Preis empfindet und somit gerne den Mehrpreis zahlt. Nur wenn der Kunde für sich einen echten Vorteil in dem höherwertigen Produkt sieht, geht die Strategie des Up-Selling auf.

Beispiele

Ein Fahrzeug mit komfortabler Sonderausstattung wird statt der ursprünglich gewünschten Grundausstattung angeboten. Ein Smartphone mit höherer Speicherkapazität wird statt des ursprünglich gewünschten einfachen Modells angeboten.

Up-Selling wird nicht nur im persönlichen Verkauf als Strategie eingesetzt, sondern auch im Online-Verkauf. Oftmals weisen Shop-Systeme eine entsprechende Automatik auf und bieten vor dem Hinzufügen zum Warenkorb das höherwertige Produkt zur Auswahl an.

Das Up-Selling wird oft in einem Atemzug mit dem Cross-Selling genannt. Wobei es sich um völlig unterschiedliche Verkaufsstrategien handelt. Beim Cross-Selling geht es nicht um eine Produktaufwertung, sondern um eine Produktergänzung. So wird zum Beispiel beim Kauf einer Halskette zusätzlich ein passendes Armband angeboten. Oder beim Kauf eines Anzugs wird das Angebot für ein passendes Hemd und eine Krawatte gemacht.

  • War dieser Artikel hilfreich ?
  • ja   nein

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here