Veblen Effekt in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Mit dem Veblen Effekt beschreibt sich das anormale Verhalten von Käufern. Ein großes Geltungsbedürfnis wird dabei als Grund angesehen, da sich die Käufer bewusst für sehr hochpreisige Käufe entscheiden. Dabei wird die Kaufentscheidung nur nach der Höhe des Preises getroffen.

Worauf begründet sich der Veblen-Effekt?

Im Rahmen der Markttheorie wurde festgestellt, dass sich Käufer nur für einen teuren Kauf oder eine sehr teure Dienstleistung entscheidet, dass die Investition getätigt wird. Durch diesen Kauf soll ein Statussymbol und einer gewissen Einordnung in eine gesellschaftliche Schicht symbolisiert werden. Dabei ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr relevant und auch Angebote werden nicht mehr verglichen. Der teurere Kauf wird nur getätigt, dass man sich von der Masse abheben kann.

Preis und Nachfrage

Durch den Veblen Effekt wird die Grundlage ausgesetzt, dass eine Erhöhung des Preises eine Minderung der Nachfrage bedeutet. Dadurch, dass Luxusartikel als Statussymbol verwendet werden, bedeutet eine Erhöhung des Preises, dass auch die Nachfrage nach ihnen steigt. Der Käufer denkt, dass er nur dadurch eine Zugehörigkeit in einer gesellschaftlichen Schicht zeigen kann. Dabei sind Qualität und Verarbeitung für den Kauf nicht entscheidend. Nur der Preis und das „sich das leisten können“ bilden hier die Grundlage. Dadurch entsteht bei dem Käufer die Vision, dass er sich durch diesen Kauf Reichtum leisten und zeigen kann.

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