Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten leicht erklärt + Beispiel

Die Verbindlichkeiten, die ein Unternehmer gegenüber einem Kreditinstitut wie einer Bank oder einer Sparkasse hat, werden in einer Bilanz auf der Passivseite separat aufgelistet. Unter sie fallen Bankdarlehen und Kontokorrentkredite. Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stehen auf der Aktivseite positive Banksalden wie zum Beispiel der Kassenbestand oder Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks gegenüber.

Nicht zulässig ist nach § 246 Abs. 2 Satz 1 HGB die Saldierung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Wenn ein Unternehmen also beispielsweise bei Bank A auf einem Konto 100.000 € hat und bei Bank B noch durch einen Kredit entstandene Verbindlichkeiten in Höhe von 25.000 € hat, so dürfen diese Beträge nicht miteinander verrechnet werden.

Alternative Begriffe

Bankschulden, Bankverbindlichkeiten

 

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Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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