Verbraucherkredit in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Der Verbraucherkredit zeigt die Kreditaufnahme einer Privatperson bei einem Unternehmen, dass meistens die Bank darstellt. Bei dieser Form des Kredits existieren Regelungen, die den Verbraucher schützen.

Gesetzliche Voraussetzungen

Ein Verbraucherkredit wird mit bestimmten Grundlagen festgelegt, wonach alle Verbraucherkredite nach diesem Prinzip abgewickelt werden.

1. Ein Verbrauchkredit muss immer in Schriftform vorliegen. Dabei muss ihn der Kreditnehmer unterzeichnen, aber der Kreditgeber nicht. Bekannte Formen sind der Ratenkredit oder der Immobilienkredit mit denen Anschaffungen getätigt werden können.
2. Jeder Vertrag muss in einer Mindestform vorliegen, die den Nettodarlehensbetrag und den effektiven Jahreszins benennt.
3. Wird ein Kredit beworben, dann muss der Vermerk erfolgen, dass sich der Zinssatz nach der Bonität richtet. In der Werbung wird ein Wert verwendet, der etwa zwei Drittel aller Verträge entspricht.
4. Das generelle Widerrufsrecht von 14 Tagen muss gewahrt werden.
5. Weiterhin muss klar erkenntlich sein, was im Falle von Zahlungsausfällen passiert und welche Verzugszinsen sich ergeben können.

Wofür darf der Kredit verwendet werden?

Ein Verbraucherkredit ist nicht zweckgebunden, somit muss keine Rechenschaft über die Anschaffung abgelegt werden. Im Falle eines Immobilienkredits ist die Verwendung allerdings festgelegt und auch die Grundlage für den Erhalt eines solchen Kredits.
Werden Kredite zweckgebunden bereits angeboten, dann muss dieser Zweck mit dem Geld auch erfüllt werden, wobei dadurch die Flexibilität eingeschränkt wird. Vorteil der zweckgebundenen Kredite sind günstigere Konditionen.

Überblick

Der Verbraucherkredit ist in der Regel nicht zweckgebunden und kann bei einer Bank von einem Verbraucher aufgenommen werden. Dabei unterliegt die Abwicklung gesetzlichen Grundlagen, die auch den Verbraucher schützen.

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