Verbraucherkreditgesetz in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Dieses Gesetz existierte bereits seit 1991 und wurde 2001 wieder außer Kraft gesetzt, da es einen Nachfolger gab. Es dient dazu, dass Verbraucher bei der Kreditaufnahme geschützt werden.

Ab wann wird dieses Gesetz gültig?

Es wird ab der Aufnahme eines Kredites für den Verbraucher gültig. Dahinter steckt die Überlegung, dass der Verbraucher wesentlich unwissender ist über die Kreditbedingungen als eine Bank. Somit gilt er als unterlegen. Durch dieses Gesetz sind Grundlagen festgelegt wurden, die jeder schriftliche Vertrag bei Aufnahme eines Kredits enthalten muss.

– Laufzeit des Kredits
Tilgungsplan
– Die Höhe der Darlehenssumme und wie viel davon ausgezahlt wird
– Widerrufsbelehrung

Was passiert, wenn dieses Gesetz nicht eingehalten wird

Wird das Gesetz im Rahmen der Kreditaufnahme nicht eingehalten, dann zieht dies Konsequenzen für die Bank nach sich. Nach erfolgreicher Klage werden hohen Entschädigungszahlungen fällig. Beispiel aus der Praxis stellt die Widerrufsbelehrung dar, die über viele Jahre unbemerkt nicht richtig oder gar nicht ausgewiesen wurde. Nach einer Klage der Verbraucherschützer wurden diese Fehler als berechtigt erklärt und somit waren die Verträge unwirksam. Die Folge für die Banken war, dass der Verbraucher berechtigt wurde, dass er seinen Vertrag auch noch Jahre nach dem Abschluss kündigen durfte. Durch das niedrige Zinsniveau, dass zu diesem Zeitpunkt herrschte, wirkte sich das positiv auf die Verbraucher aus.

Überblick

Im BGB wurden Regelungen als Ersatz für dieses Gesetz getroffen, dass den Verbraucher bei einem Kreditabschluss schützen soll. Somit muss der Kreditvertrag nach bestimmten Auflagen gestaltet werden.

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