Verpfändung in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Dies beschreibt die Übergabe eines Gegenstandes von Wert, damit bestimmte Sicherungen an einem Vertrag erfolgen können. Dabei kann der Gegenstand Guthaben eines Kontos sein, aber auch ein greifbarer Gegenstand von Wert. Aber auch die Mietkaution stellt eine Verpfändung dar.

Hierbei wird das Guthaben zu Gunsten des Vermieters hinterlegt, er verpfändet es, damit eine Sicherung bei einer Vermietung entsteht, wenn Schäden am Mietobjekt entstehen. Die Verpfändung ist nur dann wirksam, wenn sie bei einer Bank angezeigt wird. Dazu muss ein Verpfändungsvertrag vorliegen.

Normalerweise wird die Mietkaution in Form eines Sparbuches hinterlegt, wobei dann auch die Zinsen verpfändet sind. Dieses Pfand erhält der Mieter bei ordnungsgemäßer Übergabe der Wohnung bei Auszug zurück.

Ist ein Kredit gegeben wurden, dann kann der über eine Pfändung von Kontoguthaben gesichert werden.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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