Volatilität in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Hierbei handelt es sich um eine Messgröße, die die Schwankung des Kurses eines Wertpapieres ausdrückt.

Wie berechnet sich die Volatilität?

Der Wert einer Aktie variiert immer nach Angebot und Nachfrage. Dabei können sich diese Kurse sekündlich verändern. Auf lange Sicht betrachtet unterliegen manche Aktienkurse einer sehr großen Schwankung und sind immer in Bewegung. Bei der Volatilität wird die Schwankung des Kurses innerhalb von zwei festgelegten Zeitpunkten berechnet. Dabei kann die Zeitspanne nur einen Tag, aber auch ein Jahr betragen.

Es gibt zwei Arten der Volatilität:

Die relative und die absolute Änderung. Dabei wird die absolute Änderung in Euro angegeben und die relative Änderung in Prozent. Wenn eine Aktie am Wochenanfang einen Wert von 40€ hat und am Wochenende einen Wert von 44€, handelt es sich um eine absolute Änderung von 4€. Gleichzeitig ergibt sich eine relative Änderung von 10%. Sie berücksichtigt nur die allgemeinen Veränderungen der Kursschwankungen.

Wie beeinflusst diese Messgröße die Aktie?

Die Volatilität kann über unterschiedliche Zeiträume beobachtet werden und damit eine kurzfristige oder langfristige Aussage treffen. Langfristig gesehen können Entscheidungen immer positiver betrachtet werden.

Kurzfristige Faktoren sind die Marktentwicklung, aktuelle Zinsentscheidungen, Quartalszahlen, die veröffentlicht werden und entsprechende Nachrichten, die positiv oder negativ für ein Unternehmen sein können.

Überblick

Die Volatilität kann eine Kursschwankung einer Aktie langfristig oder kurzfristig definieren, dabei gibt es unterschiedliche Einflüsse auf sie, die sich hauptsächlich kurzfristig auswirken.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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