Vollständiger Wettbewerb in VWL leicht erklärt + Beispiel

Mithilfe eines vollständigen Wettbewerbs wird eine Konkurrenzsituation in einem Markt definiert, welche dazu führt, dass der Marktpreis eines Produktes auf das Produktionsniveau fällt. Die Produktionskosten umfassen sowohl Maschinen- als auch Lohnkosten. Wir haben ein klassisches Beispiel, der Ihnen zeigt was der vollständige Wettbewerb bedeutet. Nimmt man sich die Marktsituation der Weizenbrötchen vor, dann sieht man, dass es Semmeln, Schrippen, Wecken und andere Sorten gibt.

Oftmals verwenden die Menschen den Begriff des vollständigen Marktes in Zusammenhang mit dem Begriff des vollständigen Wettbewerbs. Die beiden Begriffen beschreiben im Prinzip dasselbe.

Ein vollständiger Wettbewerb liegt nur dann vor, wenn der Markt vollkommen transparent ist. Das heißt es gibt genügend Markteilnehmer, sowohl Anbieter als auch Nachfrager. Des Weiteren darf kein Marktteilnehmer gewissen Beschränkungen unterliegen. Weder Käufer noch Verkäufer dürfen Beschränkungen unterliegen.

Wenn ein vollständiger Wettbewerb vorliegt, dann darf kein Marktteilnehmer die Preise beeinflussen. Die Konkurrenz zwischen dem Verkäufer und dem Käufer kann nur so groß sein, wie möglich, bzw. wie es die Marktsituation erlaubt. In der Praxis kommt ein vollständiger Wettbewerb nur selten vor. Das liegt an der Tatsache, dass die nötige Transparenz einfach oftmals fehlt. Man könnte nur die elektronische Wertpapierbörse zu dem Zustand eines vollkommenen Marktes heranziehen und daraus gewisse Vergleich resultieren.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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