Vorruhestandsregelung – das müssen Sie unbedingt wissen

Die bisherige Vorruhestandsregelung endete bereits zum 31. Dezember 2011. Ab 2012 wurde anhand einer Gleitklausel beschlossen, die gesetzliche Grenze für den Rentenbeginn von 65 auf 67 Jahr anheben, was ab 2012 bis 2019 erfolgen soll.

Arbeitnehmer, welche über viele Jahre in Ihre Rentenversicherung eingezahlt haben, haben die Möglichkeit, mit einem entsprechenden Antrag ihre Rente trotz der Regelung vorzuziehen. Allerdings müssen Sie hier mit finanziellen Einbußen rechnen. Laut der aktuellen Vorruhestandsregelung würde das bei einem Rentenbeginn mit 63 Jahren eine Kürzung von 7 Prozent bedeuten.

Des Weiteren ist dieser Antrag an gewisse Bedingungen geknüpft, welche erfüllt sein müssen.
Eine Anrechnungszeit von mindestens 35 Jahren ist Pflicht. Die Ausnahme bilden schwerbehinderte Menschen. Sie können wie gehabt mit einem Alter von 63 Jahren ihre Rente ohne Abzüge antreten.

Bei Arbeitnehmerinnen, die vor 1952 geboren wurden, verhält es sich allerdings ähnlich. Die Vorruhestandsregelung sieht auch hier eine gleitende Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre ab 2012 vor.

Eine Abwägung sollte dann erfolgen, sofern ein Arbeitnehmer im Alter von 63 Jahren seine Arbeit verliert. Da auch der Bezug von Arbeitslosengeld als Anrechnungszeit gilt, sollte dieses so lange wie möglich in Anspruch genommen werden, um später bei der Rente noch einige Euros mehr in der Tasche zu haben.

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