Wachstum in VWL leicht erklärt + Beispiel

Betriebswirtschaftlich auch als Wirtschaftswachstum bekannt, beschreibt man den Begriff des Wachstums, welches eine jährliche Veränderung des Brottoinlandsproduktes beschreibt (kurz BIP in der Volkswirtschaftlehre genannt).

Die Summe der in der Volkswirtschaft erstellten Dienstleistungen und Waren, beschreibt das Bruttoinlandsprodukt. Als Wachstum werden Veränderungen definiert, die zu einem vorherigen Vergleichszeitraum werden. Der Betrachtungszeitraum beträgt in der Regel ein Jahr. Nicht zwingend als größter werdend bezeichnet man das Wirtschaftswachstum. So kann es durchaus passieren, dass wenn das BIP abnimmt, sich das Wirtschaftswachstum negativ entwickelt.

Was zeigen die Messungen des BIP?

Die Messungen des Bruttoinlandsprodukts zeigen den Anstieg der Wirtschaftskraft in einer Volkswirtschaft. Anhang des realen Bruttoinlandsproduktes wird diese Größe berechnet. Aus allen Gütern und Dienstleitungen, die innerhalb eines Jahres produziert wurden, kann man das BIP berechnen. Wenn das reale Bruttoinlandsprodukt zum Vorquartal oder zum Vorjahr abnimmt, dann spricht man von einem Wachstum.

Für das gesellschaftliche Leben und vor allem aber für die Wirtschaft hat das Wachstum eine enorme Bedeutung. Wenn das Bruttoinlandsprodukt konstant wächst, dann können auch die Löhne und vor allem auch der Wohlstand im Innland steigen. Ist das Wachstum negativ, dann kommt zu Inflationen und zu einer hohen Arbeitslosenquote. Es entsteht eine bedingte Unzufriedenheit in der Bevölkerung, welche sogar im Extremfall zu einer Destabilisierung führen kann.

Wachstumsentstehung

– Arbeit: Wenn die Bevölkerung im Innland wächst und die Arbeitszeiten sich erhöhen, dann kann der Faktor Arbeit steigen.

– Kapital: Ein Anstieg des Wirtschaftswachstums ist von dem Kapital abhängig. Mit dem Kapital wird aber kein Geld gemeint, sondern Gebäuden, Produktionsmittel und Maschinen.

– Fortschritt: Der technische Fortschritt verursacht in einem Land zwischen 40 bis 60 Prozent das Wachstum. Die großen Investitionen in Arbeitsprozesse vereinfachen stark das Wachstum. Ein sehr wichtiger und großer Schritt ist die Digitalisierung. Die Entwicklung der Maschinen, Flugzeugen und Autos sind sehr vom Vorteil für das Wachstum im Innland.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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