Währungsreserve in VWL leicht erklärt + Beispiel

Währungsreserve sind liquide Mittel, welche von den Notenbanken genutzt werden, um in den Devisenmarkt einzugreifen. Es handelt sich hierbei meistens um ausländische Währungen und Gold. Der Kurs der eigenen Währung wird mithilfe des An- und Verkaufs von Gold und anderen ausländischen Währungen beeinflusst. Die Währungsreserve ist bereits seit dem 19. Jahrhundert vertreten und spielte zur damaligen Zeit ebenfalls eine enorme Bedeutung. Aufgrund des Goldstandards damals, wurde die Währungsreserve streng reglementiert. So war es zum Beispiel in Deutschland üblich, dass ein Drittel des Geldes, welches im Umlauf war, mit Gold gedeckt werden musste. Heutzutage sieht das Ganze einwenig anders aus. Die Notenbanken haben bei den Währungsreserven mehr Flexibilität.

Welche Arten der Währungsreserven gibt es?

Es gibt vier Optionen auf die die Notenbanken zurückgreifen können:

Notenbanken kaufen Edelmetalle, wie Gold und lagern diese. Somit ist das Geld mit physischem Gold gedeckt.
Notenbanken kaufen Wertpapiere oder andere ausländische Währung und decken somit das gedruckte Geld.
Notenbanken hinterlegen bei den Zentralbanken Geld und bekommen dafür Zinsen.
Der IWF kann den Mitgliedsländern erlauben Geld zu drucken, falls dieses als Buchgeld verwendet wird. Man kann davon Gebrauch machen und mithilfe dieses Geldes, zum Beispiel andere Währungen kaufen.

Zusammenfassung:

  • Wichtiges Instrument der Notenbanken.
  • Gold und fremde Währung wird aufgekauft.
  • Der IFW kann Sonderziehungsrechte den Notenbanken erteilen, damit diese Buchungsgeld drucken dürfen.

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