Wann ist eine Festplattendefragmentierung ratsam? – Aufklärung

Um zu wissen, wann eine Defragmentierung ratsam ist, muss man erstmal wissen, was eine Fragmentierung überhaupt ist und wie sie entsteht. Windows ist darauf ausgelegt so schnell wie möglich zu arbeiten, das heißt auch Dateien schnellst möglich zu speichern.

Das Betriebssystem das wie gesagt auf Geschwindigkeit ausgelegt ist sucht also nicht lange nach einem passenden Platz zum Abspeichern bestimmter Dateien. Das würde zu lange dauern. Stattdessen beginnt Windows an der nächst besten freien Stelle mit dem speichern einer Datei. In etwa da, wo kurz vorher eine andere Datei gelöscht wurde.

Diese Dateien besitzen mit größter Wahrscheinlichkeit aber nicht die gleiche Größe. Ist die neue Datei größer, als die vorherige gelöschte Datei, dann springt der Schreib-/Lesekopf der Festplatte einfach zur nächsten freien Stelle und legt dort den Rest der Datei ab. So entsteht ein Daten-Flickenteppich, der auf dauer den Computer verlangsamt, weil er immer damit beschäftigt ist, die Einzelteile einer Datei zu suchen.

Der richtige Zeitpunkt zum Defragmentieren

Es empfiehlt sich schon gleich nach Inbetriebnahme eines neuen Computers die erste Defragmentierung durchzuführen und anschließend diesen Vorgang alle paar Wochen zu wiederholen. Dies ist sinnvoll, da so alle Daten schnell geordnet werden und der Vorgang der Defragmentierung nicht mehrere Stunden in Anspruch nimmt.

Je länger Sie mit einer Defragmentierung warten um so länger dauert sie. Braucht der Rechner plötzlich mehr Zeit um bestimmte Daten zu verarbeiten oder fährt er besonders langsam hoch ist mit Sicherheit eine Defragmentierung ratsam. Die meisten Defragmentierungs-Programme bieten Kontrollfunktionen, mit denen sich die Festplatte überprüfen lässt. Sobald angezeigt wird, dass die Festplatte zu mehr als 10% fragmentiert ist, sollte man doch eine Defragmentierung in Erwägung ziehen.

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