Wann wurde in Deutschland die Samstagsschule abgeschafft?

Früher war es Normalität, dass man Samstags die Schule besuchen musste oder zumindest alle 14 Tage Samstags in den Unterricht gehen musste, zwar war der Schultag an einem Samstag wesentlich kürzer als in der Woche, aber dennoch musste man am Unterricht teilnehmen. In der damaligen DDR war es normal, dass die Kinder eine 6-Tage Woche hatte, dies wurde auch erst mit dem Ende der DDR abgeschafft. Im Jahre 1990 wurde der schulfreie Samstag mit der Wiedervereinigung in allen Bundesländern eingeführt. Der schulfreie Samstag ist jedoch nicht verpflichtend, sondern kann von Bundesland zu Bundesland individuell gestaltet werden. Immer mal wieder gibt es vor allem Berufsschulen die zwischenzeitlich Samstagsunterricht anbieten oder nicht staatliche Schulen wie berufsvorbereitende Schulen oder die IKK bieten Samstagsunterricht an, der jedoch freiwillig ist und eher berufsbegleitend angeboten wird, da Arbeitnehmer in der Woche selten Zeit haben sich weiter zu bilden.

Zurück zum Samstagsunterricht?

Immer wieder steht die Frage im Raum, ob der Samstagunterricht wieder eingeführt werden soll, doch bislang ist in die Richtung noch nichts konkretes geplant. Den einzelnen Schulen wurde frei überlassen, ob diese den Samstagsunterricht wieder einführen möchten, da immer wieder Lehrer sich beklagen, das sie den vorgegebenen Stoff in der angegebenen Zeit nicht vermitteln können. Bislang ist hier jedoch noch nichts konkretes geplant und Samstagsunterricht findet oftmals nur in berufsbegleitenden Schulen statt und dies freiwillig. Wer am Samstagunterricht nicht teilnehmen möchte oder kann, der benötigt nicht wie es damals der Fall war eine Krankmeldung, da dieser Unterricht nicht verpflichtend ist.

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