Warenterminbörse in VWL leicht erklärt + Beispiel

Die Termingeschäfte für Naturprodukte werden durch die sogenannten Warenterminbörse abgeschlossen. In den Verträgen wird die Menge, die Zeit und der Preis des Produktes festgelegt und man nennt diese Verträge „Futures“. Die älteste und vor allem die große Terminbörse befindet sich in den USA in der Stadt Chicago. Die Terminbörse wurde im Jahr 1848 gegründet und trägt den Namen „Board of Trade“. In Deutschland findet man eine Warenterminbörse in Hannover. Diese is dort seit dem Jahr 1998 vertreten. Es werden dort Agrarprodukte und Altpapiere gehandelt.

Vorteile

Es werden in der Warenterminbörse meistens Landwirtschaftliche Produkte verkauft. Die Käufer, die man bei solchen Warenterminbörsen trifft, sind in der Regel Handelskonzerne. Der Vorteil der für die Handelskonzerne entsteht, ist dass sie eine geregelte Menge der Produkte zu einem bestimmten Preis erwerben. Beide Parteien erzielen durch die Warenterminbörse ihre Vorteile.

Faktoren, die sich auf die Warenterminbörse auswirken

Regenfälle oder Trockenheit.
Einschränkungen von den Tierschützern auf die Tierhaltung.
Die wirtschaftliche Entwicklung im Land.
Die technische Weiterentwicklung im Land.

Mit der Warenterminbörse steigt auch die Markttransparenz. Eine breite Meinungs- und Informationsbasis zeigt die Entwicklung der Preise. Das Gleichgewichtspreis eines Marktes wird durch die sogenannten Kontaktpreise gespiegelt.

Zusammenfassung:

  • Es gibt weltweit 85. Terminbörsen.
  • An solchen Börsen findet man in der Regel nur agrarwirtschaftliche Produkte.
  • Die Vorteile liegen in der strukturierten Preisbestimmung.
  • Die Kontaktpreise werden täglich neuberechnet.

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