Warum ist Norwegen nicht in der EU?

Hier muss einiges beachtet werden, denn eigentlich wollte Norwegen schon lange in der EU sein. Die Anträge wurden im Jahr 1962, 1967, 1970 und 1992 durch die norwegische Regierung gestellt. Dabei legte Frankreich in den Jahren 1962 und 1967 jeweils ein Veto ein, womit dann Norwegen der Eintritt verwehrt wurde. So wurden die Anträge der norwegischen Regierung nicht weiterverfolgt. Danach wurden noch zwei Anträge gestellt, doch hier hat das norwegische Volk nicht mitgespielt. Diese haben sich sowohl 1970 wie auch 1992 durch einen Volksentscheid gegen einen Beitritt entschieden. Daher ist Norwegen bis heute noch nicht in der EU und hat somit immer noch seine eigene Währung. Allerdings wirtschaftlich gesehen, gehört Norwegen durch Verträge zu Europa zugehörig.

Parteien haben unterschiedliche Meinungen

Bisher sieht es sowohl bei den Parteien wie auch beim Volk so aus, dass der EU-Beitritt eher nicht angesprochen wird. Dabei sind die Parteien untereinander ebenfalls nicht einheitlich für einen Beitritt. Vielmehr sieht es so aus, dass Norwegen in den nächsten Jahren keinen Antrag mehr stellen wird, da hier das Volk das letzte Wort hat. Da ist eine Ablehnung immer noch drin, womit dann Norwegen Weiteres nicht zur EU gehören wird.

Ob sich das ändert, das wird die Zukunft zeigen. Warum die Bevölkerung so dagegen ist, darüber gibt es keinerlei einheitlichen Aussagen. Einige Bürger wollen ihre Währung behalten, andere nehmen die Absagen immer noch übel. Also gibt es auf diese Frage keine eindeutige Meinung. Eine Erklärung sind die ablehnenden Volksentscheide, die doch eindeutig den Willen des Volkes gezeigt hat. Somit muss dann Norwegen nicht wie England aus der EU austreten. Daher bleibt derzeit alles so, wie es jetzt ist und das muss nicht schlecht sein. Wirtschaftlich ist Norwegen im europäischen Binnenmarkt durch einen Vertrag tätig.

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