Was bedeutet „Karma“? – Erklärung & Beispiele

Wenn Menschen von ihrem guten oder schlechten „Karma“ sprechen, dann meinen sie damit vor allem das Schicksal. Allerdings bezeichnet das Karma nicht etwas nur das Schicksal, das einem einfach so widerfährt und mehr oder weniger wahllos eintritt, sondern ist immer zurück zu führen auf Taten in der Vergangenheit.

Es hat einen buddhistischen Hintergrund.

„Karma kommt zurück“

Oder wie man im Englischen sagt: „Karma comes back“. Dieses Sprichwort bezeichnet das Karma eigentlich schon sehr gut, denn es zeigt, dass es eben nicht einfach nur ein Zufall ist und wir nicht erwarten können, dass unsere schlechten Taten unberücksichtigt bleiben.

Heißt: Wer heute etwas Böses tut und ungestraft davon kommt, den trifft das Karma dafür später. Man könnte es auch einfach ausdrücken und sagen „Jeder bekommt, was er verdient“. Früher oder eben später. beim Karma geht es allerdings immer um das Später. Im Hier und Jetzt haben schlechte Taten keine Auswirkungen.

Beispiele für Karma

Angenommen jemand hat etwas Schlechtes getan und sich an anderen bereichert. Normalerweise haben schlechte Taten eine direkte Folge: Jemand wird beim Klauen oder beim Lügen erwischt und mit den Konsequenzen bestraft. Karma allerdings tritt dann ein, wenn im Hier und Jetzt die Folgen ausbleiben.

Wer ungestraft davon kam und sich an anderen bereichert ohne dabei erwischt zu werden, darf sich der buddhistischen Lehre nach keinesfalls in Sicherheit glauben. Denn: Karma kommt zurück.

Nicht heute und nicht morgen, aber es wird in der Zukunft den Augenblick geben, in welchem jeder seine schlechte Taten wieder zurück bekommt. Und übrigens gilt das auch für die guten Taten.

Karma – Gibt es das wirklich?

An Karma kann man glauben oder man tut es einfach nicht. Einige Menschen glauben nicht an das Schicksal, das auf diese Weise funktioniert und einem alles wieder zurück bringen, was man mal angestellt hat.

Der Gedanke vom Himmel und der Hölle funktioniert trotzdem auf die selbe Weise. Auch dabei enthält jener Mensch eine Belohnung, den Himmel / das Paradise, wenn er sich auf Erden gut verhalten hat.

Was gutes oder schlechtes Verhalten ist, ist allerdings oft Ansichts- und Interpretationssache. manche Menschen halten ihr Verhalten für richtig und sind dabei trotzdem egoistisch und ignorant, bemerken es aber einfach nicht, sondern halten sich für aufopfernd.

An Karma kann man glauben oder man tut es eben nicht. Beweise gibt es ohnehin keine.

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