Was bedeutet MNH bei Briefmarken? – Aufklärung

Philatelisten sind leidenschaftlich gern mit dem Sammeln von Briefmarken beschäftigt. In ihren Sammlungen finden sich die unterschiedlichsten Modelle und sobald auf der Post wieder neue Editionen vorgestellt werden, sind sie die Ersten, die diese Marke erstehen.

Oftmals ist es aber gar nicht leicht eine Sammlung mit wertvollen Briefmarken zu erstellen, weil die wirklich seltenen Exemplare wurden nur in einer bestimmten Stückzahl aufgelegt und konnten auch nicht mehr nachgedruckt werden. Selbst wenn es Nachdrucke gibt, dann sind diese niemals so wertvoll, wie das Original. Bekannt ist die blaue Mauritius, die einen sehr hohen Wert am Händler Markt hat.

So hat es sich entwickelt, dass die Philatelisten sich immer wieder zu Veranstaltungen treffen, wo sie ihre Sammlung aufstocken und sich auch online informieren, wie man Briefmarken ersteigern kann. Da sie nun nicht mehr vor der Briefmarke selbst stehen, sondern sich rein auf die Angaben der Anzeige und die entsprechenden Bilder verlassen müssen, verlangen sie sehr umfangreiche Informationen über die Briefmarke. Besonders über die Herkunft und die Ersterscheinung.

Wenn sie sich auf den entsprechenden Plattformen bewegen, dann finden sich in den Anzeigen immer wieder Abkürzungen wie MNH. Diese Abkürzung beschreibt den Zustand der Briefmarke. Dabei unterscheidet am in die Postfrisch-Marken, die nur gekauft wurden und sind direkt ins Archiv gekommen. Sie sind noch original eingefasst. Also MNH, mint never hinged.

Weiterhin kann die Marke dann noch mit Falz erworben werden, sie wurde also ausgelöst und als gestempelt. In diesem Falle wurde sie versendet und der Empfänger hat sie vom Briefumschlag getrennt. Damit hat sie allerdings auch den wertlosesten Zustand erreicht und ist nur bei ganz seltenen Exemplaren noch zu einem entsprechenden Preis verkäuflich.

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