Als „schwer vermittelbarer“ Arbeitsloser gilt man, wenn man lange Zeit arbeitslos war und es schwer für einen sein wird, sich wieder in das geregelte Arbeitsleben einzufügen.

Eigentlich klingt die theoretische soziale und wirtschaftliche Lage Deutschlands momentan großartig. Die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie schon lange nicht mehr. Betriebe suchen noch immer eine Vielzahl an Mitarbeitern, der Arbeitsmarkt weist eine große Vielzahl an Angeboten auf.

Dennoch gibt es einige Menschen, die als „schwer vermittelbar“ gekennzeichnet sind. Was bedeutet „schwer vermittelbar“?

Bedeutung

Man kann diese Bezeichnung auf Vieles anwenden. Möchte man ein Tier adoptieren, welches schwer vermittelbar ist, dann hat es bestimmte Voraussetzungen, die nicht für alle Halter geeignet sind. Und genau so kann man es auch auf Personen übertragen, die Arbeit suchen. Als schwer vermittelbar gilt man, wenn man lange Zeit arbeitslos war und es schwer für einen sein wird, sich wieder in das geregelte Arbeitsleben einzufügen. Es kann auch heißen, dass man keine abgeschlossene Ausbildung oder geeignete Qualifikationen hat. Ebenso ist es möglich, dass Ausländer, die nach Deutschland kommen, für keinen der angebotenen Berufe die entsprechenden Deutschkenntnisse haben.

Schwer vermittelbar ist man jedoch nicht nur, wenn man unterqualifiziert oder langzeitarbeitslos ist. Manchmal hat man auch ein Studium oder eine Ausbildung hinter sich, welches wenig Arbeitsplätze bietet. Die gesuchten Berufe sind dann so spezifisch, dass es schwer ist, eine geeignete Arbeitsstelle für denjenigen zu finden.

Auch Überqualifikation macht einen schwer vermittelbar. Sind nur Berufe mit niedrigen Bildungsanforderungen verfügbar, dann ist jemand mit einer zu hohen Bildung oft nicht geeignet oder er nimmt die Stelle einfach nicht an.

„Schwer vermittelbar“ – was tun?

Ist man auf Jobsuche und bekommt gesagt, man sei schwer vermittelbar, kann man schon mal den Kopf hängen lassen. Doch genau das sollte man nicht tun. Stattdessen sollte man mit Fachpersonal und Beratern sprechen. Diese arbeiten schon lange auf dem Gebiet und werden irgendwann für jeden etwas finden. Selbst wenn der Beruf am Anfang nicht das ist, was man möchte, kann man ihn ausüben und währenddessen weitersuchen.
Schwer vermittelbar bedeutet nicht „nicht vermittelbar“. Einfach immer weitermachen!

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