Die Bedeutung von Swag

Swag wurde 2011 das Jugendwort des Jahres. Es kommt aus dem Englischen und bedeutet prahlen oder stolzieren. In der Jugendsprache steht es für eine lässige – coole, beneidenswerte Ausstrahlung.

Geschichte zu Swag

Ende 2010 wurde das Wort „Swag“ im deutschsprachigen Raum unter anderem durch den österreichischen Rapper Money Boy bekannt. Er erreichte mit dem Coversong „Dreh den Swag auf“ von Soulja Boy in 14 Monaten ca. 14 Millionen YouTube – Klicks.
Eine weit verbreitete Annahme besagt, dass SWAG in den 1960er Jahren in Los Angeles ein Codewort in der Schwulen-Szene gewesen sei. Jedoch ist dies sehr umstritten, vielmehr ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich dabei um ein pejoratives Backronym (schlechtes Wort) handelt.

Das Wort Swag kam im 13./14. Jahrhundert aus dem Skandinavischen svagga (wanken, taumeln) ins Englische. 1580 war es auch eine Bezeichnung für eine große, polternde Person, noch dazu kam 1794 die Bedeutung Girlande und 1839 „Beute, Diebesgut“. Swag ist eng verwandt mit dem Verb swagger, welches als aufsässig/unverschämt herumstolzieren oder auch prahlen um 1580 bei Shakespeare auftauchte.

Die Bedeutung von Jolo/Yolo

YOLO ist die Abkürzung für „You only live once

Die Jugendsprache ist seit jeher lebendig und lässt neue Wörter und ihre Kreationen entstehen. Zur Ausgestaltung neuer Begriffe leistet das Internet einen großen Beitrag, in den vergangenen Jahren festgesetzt hat sich damit das Wort „Yolo“.

Bereits 2012 wurde Yolo zum Wort des Jahres. Im Lied „The Motto“ von Drake findet die Abkürzung seinen Ursprung im allgemeinen Sprachgebrauch. 2004 gab es einen weiteren Ursprung des Wortes in dem Titel „The Average Joe“ von Adam Mesh, als dieser ein T – Shirt mit dem Aufdruck Yolo trug.

Regelmäßig wird diese Buchstabenkombination seitdem verwendet, sei es sinnvoll oder peinlich.

Einige junge Leute möchten damit ausdrücken, dass man sich keine Chance entgehen lassen sollte, um Spaß zu haben, ähnlich wie „No risk, no Fun, andere setzen Yolo gleich mit Carpe diem (Nutze den Tag). Der Unterscheid dieser beiden Ausführungen ist allerdings, dass bei Carpe diem die Bescheidenheit und ein ruhiges Angehen in den Vordergrund gestellt wird, während Yolo eher die Unvernunft aufruft.

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