Touche wird eigentlich mit einem Akzent über dem E geschrieben und entstammt der französischen Sprache. Im Grund genommen kann man es mit „berührt“ übersetzen. Dabei zeigt sich eine nahe sprachliche Verwandtschaft zum englischen touch. Auch dies bedeutet befühlen oder berühren. In der deutschen Sprache findet das Wort in einer modifizierten Form Anwendung, wenn man vom Touchieren spricht.

Bedeutung

Von der eigentlichen Wortbedeutung kommt es daher, dass dieses Wort immer wieder mit Berührungen in Verbindung gebracht wird. Dabei muss es sich nicht immer um eine positive Berührung handeln. Unter anderem kann man in diesem Fall auch das Touchieren dann verwenden, wenn es zu einem kleinen Unfall gekommen ist und die entsprechenden Fahrzeuge sich nur gestreift haben.

Ursprünglich war Touche aber zunächst ein Ausdruck des Respekts. Wenn man im Rahmen einer Diskussion das Gegenüber mit den entsprechenden Argumenten belegen konnte und ihn damit sprachlos machte, dann sagte man Touché. Damit brachte man zum Ausdruck, dass man mit dieser Wortgewandtheit nicht gerechnet hatte und auch keine passenden Argumente mehr parat hat.

Beispiel in der deutschen Anwendung

Simon: Erdöl sollte eigentlich ganz billig sein, damit die Benzinpreise sinken und wir mehr Geld in der Tasche haben.

Stefan: Das haben aber nicht wir sondern die OPEC Länder zu entscheiden.

Simon: Touche!

Weitere Bedeutungen im Sport

Später wurde dieser Begriff auch in den Sport übertragen. Hierbei fand er im Fechten Anwendung. Immer dann wenn ein Treffer gelandet werden konnte, erklang dieser Wortlaut. Diese Verwendung ist aber noch bis heute aktuell. Denn dies rührt daher, dass Fechten als sehr edler Sport angesehen wird und die feine Gesellschaft und die höhere Gesellschaft sich früher der französischen Sprache bedient hatten, weil dies als edel und gebildet galt.

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