Bei einer Wahl, bei der die Bürger wählen und ihre Stimme abgeben können, muss es geregelt und vor allem fair zugehen, damit die Interessen des Volkes gut vertreten und die Meinungen ernst genommen und umgesetzt werden. Genau aus diesem Grund gibt es in Deutschland die fünf unterschiedlichen Wahlgrundsätze, welche dafür sorgen, dass die Wahl gut und erfolgreich vonstatten geht. Das bedeutet, dass sich die Bürger ernst genommen fühlen und ihre Stimme so wie ihre Meinung ernst genommen und gut und klar vertreten wird.

Die fünf Wahlgrundsätze

Es gibt, wie bereits erwähnt, fünf verschiedene Wahlgrundsätze, welche jeder Demokratie Anwendung finden, damit eine Wahl durchgeführt werden kann und gleichzeitig gültig ist. Durch diese fünf Wahlgrundsätze soll vermieden werden, dass es nicht mit rechten Dingen bei der Wahl zugeht und alles seine Ordnung hat. Eine Wahl kann erst dann als demokratische Wahl bezeichnet werden, wenn diese fünf Wahlgrundsätze Anwendung finden und beachtet werden.
Dabei heißen diese fünf Wahlgrundsätze

  • Allgemein,
  • Unmittelbar,
  • Frei,
  • Gleich,
  • und zu guter letzt Geheim.

Die Bedeutung der Wahlgrundsätze

Allgemein

Der erste der fünf Wahlgrundsätze, ist der Wahlgrundsatz Allgemein. Dieser besagt, dass jeder Staatsbürger des demokratischen Landes, in welchem die demokratische Wahl stattfindet, welcher das 18. Lebensjahr vollendet hat, das Recht darauf hat wählen zu gehen.

Unmittelbar

Der zweite der fünf Wahlgrundsätze ist der Wahlgrundsatz Unmittelbar.
Dieser besagt, dass die Kandidaten, welche die Bürger wählen können, ohne die Zwischenschaltung von Wahlmännern gewählt werden.

Frei

Der Wahlgrundsatz Frei bedeutet schlicht und ergreifend, dass auf die Wähler, welche an der demokratischen Wahl teilnehmen, keine Art von Druck ausgeübt werden darf.

Gleich

Gleich bedeutet als vierter Wahlgrundsatz, dass alle Stimmen, welche bei der demokratischen Wahl, in gültiger Form, die selbe Gewichtung bekommen. Die Stellung, der Beruf oder ähnliches spielt dabei keine Rolle, da jede Stimme gleich viel zählt.

Geheim

Zu guter letzt muss eine demokratische Wahl auf jeden Fall geheim sein. Niemand darf wissen, welcher Wähler was gewählt hat. Ausnahmen von diesem Wahlgrundsatz sind, wenn die Wählenden selbst und aus freien Stücken bekannt geben, wen sie gewählt haben.

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