Was bezeichnet man als den „Hungergürtel der Erde“?

Es gibt viele Sprichwörter oder Redewendungen, die oft im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet werden, ohne dass man manchmal wirklich ihre Bedeutungen kennt. Einer dieser Begriffe ist „Hungergürtel der Erde“. Sie erfahren in den nächsten Abschnitten, was genau darunter zu verstehen ist.

Hunger – ein Problem in vielen Ländern

Wenn vom Hungergürtel der Erde gesprochen wird, bezeichnet man bestimmte Gebiete, in denen die Bevölkerung von Hunger geplagt ist. Dort leben zu viele Menschen und es gibt zu wenig Nahrung. Dieser Hungergürtel umfasst die Länder des afrikanischen Kontinents. Die sogenannte Sahelzone erstreckt sich über die gesamte Breite des Kontinents und umfasst mehrere Länder.

In all diesen Ländern gibt es kaum Niederschlag, sprich es regnet kaum. Die sorgt dafür, dass der Boden nicht fruchtbar genug ist, um Getreide anzubauen oder für Nahrung für das Vieh zu sorgen. Ein Verkauf des Getreides aus den westlichen Ländern an diese Länder ist auch nicht möglich, da durch die Überproduktion die Preise zu gering sind. Diese Länder werden somit oft durch Hilfsorganisationen mit Essen versorgt.

Bevor es die Sozialstaaten gab, herrschte auch in den westlichen Ländern in früheren Zeiten Hungersnot, wie beispielsweise nach dem Zweiten Weltkrieg. Mittlerweile gibt es in den westlichen Ländern ein Überangebot an Nahrung, sodass man nun anstatt gegen den Hunger, gegen Übergewicht kämpft.

Die einzige Möglichkeit, den Hunger immer Hungergürtel der Erde zu stoppen, ist, dass ist diese Länder schaffen, selbst eine Produktion anzuregen und Geld durch den Verkauf einzunehmen.

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