Was ist 1 Msp. beim Kochen & Backen? – Aufklärung & Beispiele

Was ist 1 Msp. beim Kochen & Backen

Beim Kochen und Backen kann man einiges falsch machen. Nicht zuletzt nutzen viele Rezepte teils sehr verwirrende Abkürzungen, mit denen Koch-Anfänger nichts anfangen können. Gerade im Bereich der Mengenangaben gibt es einige Abkürzungen oder auch Angaben, bei denen vielleicht nicht auf den ersten Blick klar ist, was sie bedeuten.

Was bedeutet “Msp.”?

Das beste Beispiel hierfür ist wohl „Msp.“. Es gibt einige widersprüchliche Angaben im Internet hierzu, dabei ist es eigentlich ganz einfach – „Msp.“ steht für „Messerspitze“.

Wird also in einem Rezept „1 Msp. Backpulver“ geschrieben, so ist damit eine Messerspitze Backpulver gemeint. Die Messerspitze bezieht sich dabei natürlich auf ein ganz normales handelsübliches Messer, welches auch zum Essen genutzt wird. Nicht gemeint sind also große Brotmesser oder ähnliches.

Die Angabe “Messerspitze” ist dabei nicht so präzise wie eine genaue Gramm-Anzahl, denn niemand wird immer die genau gleiche Menge auf eine Messerspitze machen. Als Faustregel gilt jedoch, dass eine Messerspitze leicht gehäuft ist, jedoch weniger als beispielsweise bei der Angabe „gehäufter Teelöffel“. Im Prinzip liegt die Menge der Zutat bei einer Messerspitze über der einer Prise (Menge der Zutat welche zwischen zwei Fingerspitzen passt), aber unter einem Teelöffel.

Wann wird eine Messerspitze genutzt?

Dies ist bei dieser Mengenangabe aber auch gar nicht nötig, denn meist handelt es sich um Zutaten, bei denen es nicht auf ein Gramm mehr oder weniger ankommt. Die Msp. Angabe wird in den meisten Fällen bei Backrezepten stehen. So findet sie sich beispielsweise oft bei Plätzchen oder Kuchenrezepten wieder, bei denen eine Messerspitze Backpulver in den Teig gegeben werden muss.

Für Teig wird ebenfalls oft eine Messerspitze benötigt, zum Beispiel für Salz oder andere Gewürze, welche zwar das gewisse Etwas geben, bei einer zu hohen Konzentration durch zum Beispiel einen Teelöffel bei eher geschmacksneutrale Rezepte wie einem Mürbeteig nicht mehr schmecken. Auch in anderen Rezepten wird diese Abkürzung verwendet, jedoch weit weniger als bei Backrezepten.

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