Was ist Chirurgenstahl? – Aufklärung

Auch wenn der Name schnell darauf schließen lässt, so ist Chirurgenstahl nicht in der Medizin in der Anwendung. Es bildet die Grundlage für hochwertige Schmuckstücke aus Stahl die in am oder auch partiell im Körper getragen werden. Dazu zählen auch Piercings und Ohrringe.

Was macht den Chirurgenstahl besonders?

Chirurgenstahl trägt diesen Namen, da er unter einem speziellen Verfahren hergestellt wird und auch nach der Fabrikation in seiner Zusammensetzung genau ausgewiesen wird. Chirurgenstahl setzt sich zusammen aus Chrom, Nickel, Mangan, Silizium, Stickstoff, Kohlenstoff und Schwefel. Dabei muss die entsprechende Verteilung der Stoffe so erfolgen, dass auch die Werkstoffnummer des Chirurgenstahls zugeordnet werden kann. (1.4404)

Chirurgenstahl kann in allen Studios verwendet werden, die Schmuck verkaufen, Ohrlöcher stehen oder auch Piercings setzen. Allerdings werden diese Schmuckstücke nicht komplett in der Haut getragen, wie Implantate. Diese Bestehen aus Titan.

Was benutzen dann Chirurgen tatsächlich?

Chirurgen verwenden in aller Norm Titan, da dies das einzige Metall ist, dass am wenigsten Abstoßungsreaktionen aufweist. Aus diesem Grund sind Endoprothesen, Implantate und medizinische Bestecke aus Titan gefertigt.

Grund dafür ist auch der Nickelgehalt im Chirurgenstahl. Erst seit wenigen Jahren ist dieses in der Schmuckindustrie zugelassen, da der Nickelgehalt durch eine Legierung deutlich abgesenkt wurde. Nickel ist hochgradig allergieauslösend und betrifft eine Breite Masse der Bevölkerung.

 

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