Was ist die OECD? – Erklärung, Geschichte & Zahlen

Definition OECD

OECD bedeutet Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und ist eine internationale Organisation, wo sich 35 Mitgliedsstaaten zusammengeschlossen haben, die Marktwirtschaft und Demokratie vertreten. Sitz der Organisation ist Paris.

Geschichte

Die OECD ist die Nachfolgeorganisation der Organisation für europäisch wirtschaftliche Zusammenarbeit OEEC und des Marshallplans. Sie wurde 1961 gegründet. Die Ziele der OECD sind

  • zu einer hohen Beschäftigung, steigendem Lebensstandard und optimaler Wirtschaftsentwicklung beizutragen,
  • den Wirtschaftswachstum in Mitgliedsstaaten und Entwicklungsländern zu fördern,
  • zur multilateralen Ausweitung des Welthandels beizutragen.

Sie orientiert sich an der liberalen, marktwirtschaftlichen und effizienten Wirtschaftsordnung, tritt aber auch Chancengleichheit in der Bildung ein und verweist auf die Einkommensschere in den Mitgliedsstaaten. Kernziele sind der freie Waren- und Kapitalverkehr. Es wurden Standards erarbeitet, um negativen Seiten der Globalisierung entgegenzuwirken. Dazu gehören die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen als Standards für Zusammenarbeit von Zulieferern und für Direktinvestition, Standards zur Verhinderung von Steuerflucht und Geldwäsche und die OECD-Konvention gegen Bestechung ausländischer Amtsträger.

Aufbau der OECD

Zu den Organen der OECD gehören:

  • der obere Rat
  • der Generalsekretär
  • das Sekretariat
  • Ausschüsse und Arbeitsgruppen

Zu der OECD gehört eine Vielzahl von Sonderorganisation wie:

  • African Partnership Forum APF
  • Development Centre DEV
  • Financial Acion Task Force FATF
  • European Conference of Ministers of Transport ECMT
  • International Transport Forum ITF
  • Internationale Energieagentur IEA
  • Partnership for Democratic Governance PDG
  • Nuclear Energy Agency NEA
  • Sahel and West Africa Club SAH

Mitglieder: 35 Staaten

Tätigkeitsbereiche der OECD

Die Aufgaben der OECD betreffen fast alle Bereiche des staatlichen Handelns. Die Arbeit wird in 7 Kategorien eingeteilt. Das sind:

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Diese Kategorien wurden in weitere 29 Unterthemen aufgeteilt. Dazu gehören unter anderem:

  • Altersvorsorge
  • Beschäftigungspolitik
  • Bildung
  • Entwicklungszusammenarbeit
  • Korruptionsbekämpfung
  • Migration
  • Umwelt
  • Steuern
  • verantwortliche Unternehmensführung
  • Wirtschaftspolitik
  • und weitere wie Biotechnologie, Bürokratieabbau, Energie, Gesundheit, Handel, Innovation, Landwirtschaft, öffentliche Verwaltung, Investitionen, räumliche Entwicklung, Wettbewerbspolitik

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