Was ist ein Ausmachender Betrag? – Definition & Beispiel

Definition

Der ausmachende Betrag wird im Rahmen der Wertpapierabrechnung verwendet. Er ergibt sich aus den Dividendenwert bei einer Vervielfachung des Aktienkurses gemessen an der Anzahl der Stückzahl der erworbenen Aktien. Ist eine Aktie allerdings festverzinst, dann werden die Stückzinsen verrechnet.

Wie berechnet sich der ausmachende Betrag?

Wenn Banken Aktien für einen Kunden verkaufen oder kaufen sollen, dann wird der ausmachende Betrag von Bedeutung. Denn nur so kann sich ihre Provision errechnen. Ist die Aktie festverzinst, dann können sie diesen Wert über den Kurswert errechnen. In diesem Falle wird der Nennwert mal des Kurswertes durch 100 geteilt.

Liegt also der Nennwert bei 10000€ mit einem Kurs von 99%, ergibt sich ein Wert von 9900€. Die Stückzinsen werden hinzuaddiert. Diese richten sich nach dem aktuellen Tageskurs. In diesem Beispiel liegt dieser Wert bei 1000€. Werden nun Stückzinsen und Kurs miteinander addiert erhält man den ausmachenden Betrag von 11000€.

Zumeist vereinbaren die Banken mit dem Aktienbesitzer im Vorfeld eine Courtage, die ähnlich der Maklerprovision ist. Diese bewegt sich meist um die 0,5%, was in diesem Falle bedeuten würde, dass sich eine Courtage von 55€ ergibt.

Überblick

Der ausmachende Betrag entsteht beim Kauf oder Verkauf von Aktien. Durch die Berechnung dieses Betrags können Banken eine Provision errechnen, wenn sie die Aktien für den Aktionär verkaufen oder kaufen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here