Was ist ein Barkauf? – Erklärung & Beispiel

Von einem Barkauf wird gesprochen, wenn eine Leistung direkt mit Bargeld bezahlt und dies Zug um Zug getan wird.

Funktionsweise des Verkaufs

Beim Barkauf kommt das Zug-um-Zug-Prinzip zur Anwendung, was bedeutet, dass Leistung und Gegenleistung unmittelbar aufeinander folgen. Ein klassisches Beispiel ist ein Einkauf in einer Metzgerei: Der Kunde wählt die Menge und die Sorte des Fleisches und erhält es direkt nach der Barzahlung.

Das Gegenteil des Barkaufs ist der Zielkauf. Dabei finden Leistung und Gegenleistung zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt. Beim Beispiel der Metzgerei wäre es beispielsweise möglich, dass der Kunde das Fleisch sofort erhält und den Betrag erst später per Rechnung bezahlt. Die Nachteile dieser Vorgangsweise wären ein hoher administrativer Aufwand und das Risiko eines Zahlungsausfalles. Außerdem müssten sich Käufer und Verkäufer schriftlich auf dieses Verfahren einigen.

Garantie- und Gewährleistungsansprüche bestehen unabhängig von der Zahlungsform und sind daher durch die Bezahlung mit Bargeld nicht eingeschränkt.

Autokauf mit Bargeld

Höherpreisige Produkte, die häufig mit Bargeld bezahlt wird, sind gebrauchte Auto. Dabei werden Fahrzeuge von Privatpersonen oder Gebrauchtwagenhändler erworben. Während im ersten Fall fast immer bar bezahlt wird, ist im zweiten Fall auch ein Zielkauf möglich. Dennoch bietet der Barkauf auch in diesem Fall einige Vorteile:

  • Möglicher Rabatt, Stärkung der Handlungsposition des Käufers
  • Absicherung gegen das Ausfallrisiko
  • Verbesserung der Liquidität

Barkauf – Übersicht

  • Zug-um-Zug-Rechtsgeschäft
  • Käufer bezahlt die erhaltene Leistung mit Bargeld
  • Schutz vor Zahlungsausfällen
  • Einfache Administration

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