Was ist ein Barverkauf? – Erklärung & Beispiel

Ein Barverkauf zeichnet sich durch eine Bezahlung einer Ware oder Dienstleistung mittels Bargeld aus. In der Regel folgen Leistung und Gegenleistung unmittelbar aufeinander.

Funktionsweise eines Barverkaufs

Bei einem Barverkauf handelt es sich um ein Zug-um-Zug-Geschäft, bei dem die Leistungen des Verkäufers und des Käufers unverzüglich erbracht werden. Grundsätzlich erfolgt die Barzahlung unmittelbar, wobei ein Barverkauf allerdings auch ein Zahlungsziel beinhalten kann.

Rechtlich gesehen kann die Bezahlung bei einem Barverkauf auf folgende Art und Weisen erfolgen:

  • Unmittelbare Übergabe von Bargeld
  • Versand von Bargeld mithilfe eines Wertbriefs
  • Zur Bareinlösung verwendbarer Wechsel
  • Postanweisung

Verwendung eines Barverkaufs

Heutzutage spielen Barverkaufe eine untergeordnete Rolle und kommen meist nur bei Verkäufen an Privatpersonen vor. Typische Anwendungsbeispiele sind im Café, im Supermarkt oder in der Metzgerei.

Im B2B-Bereich kommen Barverkäufe kaum zum Einsatz. Vielmehr erhält der Kunde eine Zahlungsfrist, binnen derer er eine Überweisung des Rechnungsbetrags durchführen muss. Barverkäufe finden nur dann Anwendung, wenn ein Unternehmen in großen wirtschaftlichen Problemen steckt. So ist es für diese Betriebe häufig die letzte Möglichkeit, im Zuge eines Insolvenzverfahrens Einnahmen zu erzielen. Dabei gilt jedoch, dass kein Gläubiger durch den Barverkauf erheblich benachteiligt werden darf.

Barverkauf – Übersicht

  • Bezahlung einer Ware oder einer Dienstleistung mithilfe von Bargeld
  • B2C häufig, B2B selten
  • Barverkäufe während Insolvenzverfahren

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